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Hilfskraft : Hilfe für die Hetlinger Grundschule

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gute Nachrichten für die Hetlinger Grundschüler und ihre Eltern: Die beiden Pädagogen bekommen ab sofort Unterstützung durch eine Hilfskraft, die die Gemeinde eingestellt hat. Das ist den Eltern durch einen Brief mitgeteilt worden, der gestern verteilt wurde und den Bürgermeisterin Monika Riekhof und der Rektor der Grundschule Haseldorfer Marsch unterschrieben.

„Britta Seeger wird die Lehrer als Aufsichtsperson unterstützen und die benötigten Zeiten abdecken“, heißt es in dem Schreiben. Sie sei seit vielen Jahren am Hetlinger Grundschulstandort als Elternvertreterin, Lesemutter und AG-Leiterin ehrenamtlich tätig und bei den Kindern bekannt.

Die Stelle umfasse wöchentlich sieben Zeitstunden und beinhalte täglich zwei Pausen, montags zwei und an allen anderen Wochentagen eine Unterrichtsstunde. Die Stelle sei in dieser Form befristet bis zum Ende des Schuljahres und wird dann dem Bedarf entsprechend an den neuen Stundenplan angepasst.

„Da für uns die Sicherheit aller Beteiligten höchste Priorität hat, haben wir diese Entscheidung einvernehmlich getroffen“, stellen Bürgermeisterin und Schulleiter am Ende des Elternbriefes fest.

Dass eine Unterstützung der beiden am Hetlinger Standort arbeitenden Pädagogen dringend nötig ist, wurde während der Amtsausschusssitzung Anfang Oktober klar. Dort schilderte Schulrat Dirk Janssen die Situation, dass die beiden Familienklassen in der ersten und letzten Stunde nur von einer Lehrerin beaufsichtigt werden. Dies soll für erhebliche Unruhe in der Elternschaft gesorgt haben.

Die Hetlinger Politiker reagierten schnell und beschlossen während der Oktober-Gemeindevertretersitzung die Einstellung einer Hilfskraft. Denn absolute Priorität hat für sie der Erhalt des Schulstandortes Hetlingen.

Ursprünglich hatte die Freie Wahlgemeinschaft in ihrem Antrag die Anstellung einer pädagogischen Hilfskraft für die Grundschule Haseldorfer Marsch, also beide Schulstandorte gefordert (die UeNa berichteten). Auf Anraten der CDU wurde jedoch die Hilfskraft nicht auf den pädagogischen Bereich beschränkt. Außerdem grenzte man die Hilfskraft auf den Hetlinger Standort ein, ließ also den Wunsch fallen, sie auch für Haseldorf tätig werden zu lassen. Druck aus der Nachbarkommune soll auf die Gemeindevertreter ausgeübt worden sein.

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erstellt am 10.Nov.2014 | 21:29 Uhr

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