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Kooperationsvertrag : Hilfe auf dem Weg in die Arbeitswelt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Schüler fit für den Arbeitsmarkt zu machen und ihnen den Weg in den richtigen Job zu erleichtern, ist ein wichtiges Ziel in der Regionalschule Moorrege.

Bewährter Partner ist dabei die Agentur für Arbeit. Mit einem Vertrag wird diese Zusammenarbeit nun auf eine neue Ebene gehoben. RegMo-Rektorin Karen Frers und Uwe Schäfer, Teamleiter Berufsberatung bei der Elmshorner Arbeitsagentur, unterschrieben gestern einen Kooperationsvertrag.

„Wir haben die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre in einem Papier zusammengefasst“, berichtet die Schulleiterin. Und Schäfer sieht den Vertrag als „gegenseitiges Leistungsversprechen“. Neues kam damit nicht hinzu, doch Tobias Führmann, in der Regionalschule federführend für die Berufsorientierung sieht eine „Intensivierung“.

Ein „erprobtes Konzept“ wird in Moorrege verfolgt, sagt Karen Frers, bei der Jessy Pommerening eine zentrale Rolle zukommt. Sie ist Berufsberaterin und regelmäßig im Schulzentrum für die Mädchen und Jungen ansprechbar. Neben der individuellen Beratung geht sie in den Unterricht und unterstützt dort die Pädagogen. Bewegungstraining ist ebenso die Aufgabe von Jessy Pommerening wie die Vermittlung ins Berufsinformationszentrum. Bei Bedarf kommt sie in Elternabende sowie führt mit Müttern und Vätern Gespräche.

Der RegMo-Koordinator wird von Barbara Zestermann unterstützt. Die Pädagogin war früher für die Berufsorientierung der Real- und Führmann für die der Hauptschüler zuständig. Doch mit der Umwandlung in eine Regionalschule löste sich diese Abgrenzung auf.

Die zehnte Bildungseinrichtung im Kreis Pinneberg des Bereiches Regional- und Gemeinschaftsschulen ist die Moorreger. Vom Schulamt werde großen Wert darauf gelegt, dass es Kooperationsverträge gebe, so die Schulleiterin. In anderen Kreisen habe diese Zusammenarbeit nicht so einen hohen Stellenwert. Dort gebe es nur sehr wenige geschlossene Verträge.

Die Ansprüche an die Jugendlichen sind gewachsen, weiß die Pädagogin. Hinzu kommt: „Wie in anderen Bereichen auch, übernimmt Schule Aufgaben, die früher in den Händen der Eltern lagen“, so Karen Frers. Vor zehn, 15 Jahren sei es noch normal gewesen, dass Väter die Lehre ihres Kindes bei der Feuerwehr klar machten. Oder der Schüler habe beim Tischler im Dorf vorbeigeschaut. Die Schulleiterin stellt fest: „Das gibt es heute nicht mehr.“ www.regmo.de

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erstellt am 27.Jan.2014 | 21:29 Uhr

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