Johannes-Schwennesen-Grundschule : Hilfe anbieten, Freiräume lassen

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„Bieten Sie Ihren Kindern Ihre Hilfe an, lassen Sie ihnen aber auch ihre Freiräume.“ Diesen Rat hat Maria Leipold, Leiterin der Johannes-Schwennesen-Grundschule den Eltern der Erstklässler mit auf den Weg gegeben. Mit einer Feierstunde wurde den Jungen und Mädchen ein herzlicher Empfang bereitet.

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28. August 2014, 19:31 Uhr

„Du bist ein Schulkind“ sagen die Viertklässler für ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie hatten bereits vor den Sommerferien mit ihren Lehrern Svenja Stoffregen und Reinhard Rosner mit den Proben begonnen. Jetzt, zur Aufführung, klappte alles perfekt. Auch der Tanz zu südamerikanischen Rhythmen kam prima an. Für beide Einlagen ernteten die Großen Applaus und die bewundernden Blicke der Kleinen.

Rektorin Leipold las den Erstklässlern eine Geschichte von dem Raben Socke vor. Er hatte nicht viel Ahnung vom Schulunterricht und packte Spielzeug und Kissen in seine Schultasche. Da wussten die Einschulkinder schon besser Bescheid. Federtasche, Anspitzer, Hefte und Klebe gehören hinein – das sagten sie laut und deutlich in das Mikrophon, das ihnen die Schulleiterin reichte. Der Rabe war außerdem vor seiner Einschulung so aufgeregt, dass er viel zu früh in die Schule kam. Ebenso aufgeregt wie der Rabe und die ABC-Schützen waren die Klassenlehrerinnen Christa Herrmann und Janina Wieduwilt. Beide wurden – zu ihrer großen Freude – von der Rektorin mit einer Schultüte bedacht. Im Rahmen der Feier in der Sporthalle der Schule, die bis auf den letzten Platz besetzt war, wurden insgesamt 46 Kinder eingeschult. 24 Jungen und Mädchen besuchen fortan die Klasse 1a, 22 die Klasse 1b.

Die Erstklässler wurden einzeln auf die Bühne gerufen und anschließend von den Lehrkräften und den Viertklässlern ins Schulgebäude geführt. Schulleiterin Leipold lud derweil die Eltern, Großeltern, Paten und Geschwister auf den Schulhof ein. Hier hatten sie die Möglichkeit, sich bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen die Zeit zu vertreiben, bis sie ihre Kinder nach der ersten Schulstunde wieder in die Arme schließen konnten. Der Kuchen für die Einschulungsfeiern wird an der Schule traditionell von den Eltern der Kinder, die die vierten Klassen besuchen, gebacken und kostenlos angeboten. Spenden waren gern gesehen. Sie kommen dem Förderverein der Grundschule zugute.

Rektorin Leipold legte den Eltern nahe, dem Verein, der den Grundschülern viele Extraangebote ermöglicht, beizutreten. Unter anderem sorgten die Vereinsmitglieder dafür, dass jeder Erstklässler zur Begrüßung und zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls mit einem Johannes-Schwennsen-Sweatshirt beschenkt werden konnte.

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