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Uetersener Nachrichten

21. August 2017 | 07:04 Uhr

Pinneberg : Hier wird die Zukunft gebaut

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Pinneberg tut sich etwas: Für die Westumgehung der Stadt, die bis 2018 realisiert werden soll, wurden jetzt Bäume und Sträucher gerodet. Außerdem konnte Bürgermeisterin Urte Steinberg vermelden, dass begonnene Baumaßnahmen an den städtischen Schulen fortgesetzt werden – trotz der mehr als klammen Haushaltslage Pinnebergs.

„Nach einem aufwändigen Planungsprozess geht es nun endlich an die Umsetzung. Ich freue mich, dass die Realisierung der Westumgehung mit den Rodungsarbeiten sichtbar wird“, so die Bürgermeisterin bei einem Vor-Ort-Termin an der Straße An den Fischteichen. Es geht um den Bau der noch fehlenden Abschnitte der Westumgehung zwischen Mühlenstraße und der Autobahnanschlussstelle Pinneberg-Nord. Die Beseitigung des Bewuchses auf der Trasse ist der erste Schritt, danach wird geräumt. „Hier wird ein Stück Pinneberger Zukunft gebaut“, freute sich Steinberg. Neben einer deutlichen Verkehrsentlastung für die Innenstadt, ermögliche die Westumgehung auch die Anbindung neuer Gewerbegebiete. Dadurch erhofft sich die Verwaltungschefin spürbare strukturelle Einnahmenverbesserungen.

„Die nächsten Phasen planen wir derzeit intensiv. Aktuell wird das Vergabeverfahren für die Erd- und Straßenarbeiten vorbereitet“, sagte Klaus Stieghorst, Leiter des Fachbereiches Stadtentwicklung und Bauen. Der Beginn dieser Arbeiten ist für das zweite Quartal 2015 vorgesehen. Für die Realisierung der Westumgehung zwischen Mühlenstraße und der Autobahnanschlussstelle Pinneberg-Nord wird aktuell mit Kosten von 26,9 Millionen Euro zuzüglich Ingenieurleistungen gerechnet. Ein Großteil der Kosten soll mit Landesmitteln finanziert werden.

„Nachdem die so genannten investiven Haushaltsausgabereste des Jahres 2014 geprüft wurden, können die meisten Baumaßnahmen an den Schulen kurzfristig fortgesetzt werden“, sagte Bürgermeisterin Steinberg erleichtert. Schülern, Eltern und Lehrern dürfte damit ein Stein vom Herzen fallen. Der bereits geplante Umbau der Cafeteria und der naturwissenschaftlichen Räume in der Johannes-Brahms-Schule können fortgeführt werden. Auch die Arbeiten an der Grund- und Gemeinschaftsschule, Johann-Comenius-Schule, Schulzentrum Nord und der Theodor-Heuss-Schule können weitergehen. „Bei einigen Maßnahmen konnten die Ansätze reduziert werden, da jetzt eine genauere Kostenschätzung möglich war und einige Zeitpläne nochmal angepasst wurden. Einige investive Maßnahmen werden zudem in das Haushaltsjahr 2015 verschoben“, machte Steinberg deutlich. Die Schulleitungen und Elternbeiräte werden in den kommenden Tagen über die Auswirkungen informiert.

Die erneute Beratung und Beschlussfassung für die Haushaltsberatung 2015 soll in der Ratsversammlung am 26. März erfolgen – nach Vorberatungen in den Fachausschüssen.

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erstellt am 04.Feb.2015 | 19:32 Uhr

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