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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 12:14 Uhr

Handball : Heute ist das Hinspiel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Alle Handballfreunde aus Tornesch und Umgebung sind dazu aufgerufen, die 1. Männer des TuS Esingen am heutigen Sonnabend, 18. April zu unterstützen. Zugegeben, dafür müssen 82 Kilometer zurückgelegt werden: So weit ist es laut Navigationsgerät von der Neuen KGST Halle bis zur Heidesandhalle in Westerrönfeld, in der die TuS-Männer ab 16.45 Uhr im Aufstiegs-Hinspiel zur Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gastieren.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2015 | 20:08 Uhr

Am Rande des Nord-Ostsee-Kanals geht es für die Esinger darum, sich eine gute Ausgangsposition zu schaffen für das alles entscheidende Rückspiel, das eine Woche später am Sonnabend, 25. April um 15.45 Uhr in Tornesch stattfindet. Wie die Esinger, die in der Hamburg-Liga mit 35:9-Punkten am Ende drei Zähler Rückstand auf den Meister Altrahlstedter MTV Hamburg hatten, so schlossen auch die Schülper die Schleswig-Holstein-Liga als Zweiter ab. Dabei waren sie lange Spitzenreiter, verloren aber am letzten Spieltag 28:29 gegen die HSG Tarp/Wanderup und rutschten mit 34:10-Zählern auf den zweiten Platz hinter den TuS Lübeck 93 ab. Die Enttäuschung darüber war groß in der Heidesandhalle ‒ ob dies ein Vorteil für die Esinger ist?

„Abwarten“, sagte Jan-Henning Himborn dazu. Der 34-Jährige fungiert in den Aufstiegsspielen letztmals als Interimstrainer bei den Esinger Männern, ehe Till Krügel und Claas-Peter Schütt als Erfolgstrainerduo der bisherigen A-Jugend die Verantwortung bei den 1. Herren übernehmen. „Der Aufstieg wäre für mich natürlich ein perfekter Abschluss“, so Jan-Henning Himborn, der auch über das Saisonende hinaus Sportlicher Leiter der TuS-Handballer bleibt. Nach einem Video-Studium des Gegners sagte Jan-Henning Himborn: „Die Schülper Mannschaft ist körperlich sehr stark, weshalb es im Positionsangriff für uns schwer werden wird.“ Deshalb sei es „wichtig, eine gute Abwehr zu stellen und zu schnellen Toren zu kommen“.

Vor zwei Jahren waren die Esinger schon einmal Ham- burger Vizemeister geworden ‒ und in den Aufstiegsspielen an Schleswig-Holsteins damaligem Vizemeister TSV Alt Duvenstedt gescheitert. Der 20:18-Sieg aus dem Heimspiel war ein zu kleines Polster, denn das Rückspiel in Alt Duvenstedt ging mit 18:27 verloren. Wie damals, so steigt auch dieses Mal nur der Sieger der Aufstiegsspiele sicher auf. Der Verlierer schafft den Sprung in die Oberliga nur, wenn die 2. Mannschaft des THW Kiel nicht aus der 3. Liga Nord in die Oberliga absteigt. Bei fünf ausstehenden Partien hat der THW II vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

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