Robotic-AG : Heute geht’s zum Deutschland-Finale

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Sie geben sich siegessicher. Die Mitglieder der Robotic-AG der Klaus-Groth-Schule Tornesch (KGST) fahren heute zum zweitägigen Deutschland- Finale der Word-Robot-Olympiad (WRO) in Dortmund.

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18. Juni 2015, 20:29 Uhr

115 Schülerteams werden Lego-Roboter gegeneinander ins Rennen schicken, um Aufgaben zu lösen. 18 Gruppen können sich für das Weltfinale in Katar qualifizieren.

Beim internationalen Entscheid des vergangenen Jahres belegten Bruno Borchardt, Jannik Rank und Sebastian Meyer von der Tornescher Robotic-AG den vierten Platz in der „Open category, senior high school“. Heute wollen sieben weitere KGS-Schüler das Ticket in das arabische Emirat ergattern. „Wir wollen nach Katar. Wir werden das bestimmt auch schaffen“, sagte der Zwölftklässler Maximilian Hamminger gestern.

Kevin Kliegel, André Zacher und Moritz Hamminger aus dem zehnten Jahrgang bilden das Team £egocraft und treten in der Regular Category, Altersklasse Senior, an. Der Roboter der 16-Jährigen heißt „Hubert, der Hafenkrahn“. Seine Aufgabe wird darin bestehen, auf einem vorgegebenen Spielfeld innerhalb von zwei Minuten vier bunte Würfel einzusammeln und in die farblich zugehörigen künstlichen Berge zu versenken.

Sebastian Meyer, Nicklas Meineke, Maximilian Hamminger und Deborah Feldmann schicken als #Legocraft-Team zwei Roboter mit neuen Steuereinheiten und aus den USA eingeflogenen Sensoren ins Rennen. Sie sollen mit zwei gegnerischen Maschinen Fußball spielen. Die Zwölftklässler konzipierten einen Torwart und einen Feldspieler. 14 Vorversionen verwarfen sie in der Entwicklung, die 15. soll nun an den Start gehen. Wie die meisten Teams konnten sie die Kicker-Qualitäten ihrer Roboter aber nicht wirklich testen, da es an Gegenspielern fehlt.

Gestern dankten die Schüler ihren Sponsoren. Für die Reise überlässt das Autohaus Elmshorn ihnen einen VW-Bus. Die Bürgerstiftung der VR-Bank-Pinneberg spendete 1250 Euro, die Firma Medac und der Förderverein der KGST jeweils 500 Euro. Petra Hamminger, Mutter von Moritz und Maximilian, kaufte für 340 Euro zwei neue Steuereinheiten für die Roboter.

Um 6.30 Uhr fahren die Schüler mit ihrem Lehrer Mario Selck heute los. Um 13 Uhr wird der Wettbewerb eröffnet. Ab 13.15 Uhr beginnt die erste Bauphase. Die Schüler müssen ihre Roboter nämlich komplett zerlegt mitbringen und ohne Planzeichnung im Wettbewerb zusammensetzen. Doch sie sind guten Mutes. Das Football-Team hat für den Aufbau 120 Minuten Zeit, das Regular sogar 150 Minuten. Zuletzt schafften sie es aber in 19,5 Minuten.

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