Hetlinger noch schneller im Internet?

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Mit der Telekom haben die Hetlinger schon ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Seit über einem Jahr steht ein durch ein Verkehrsunfall demolierter Verteilerkasten an der Hauptstraße – und wird nicht repariert.

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01. Januar 2012, 19:19 Uhr

Häuslebauern im Gebiet „Achter de Kark“ teilte das Ex-Staatsunternehmen zudem mit, dass sie erst im Sommer 2012 einen Telefonanschluss bekommen können. Gleichzeitig gelang es 2007 und 2008 in einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion der Bürger, die Telekom zu Errichtung eines DSL-Netzes im Dorf zu bewegen. Vorher waren die Hetlinger als Schnecken auf der weltweiten Datenautobahn unterwegs gewesen. Danach lag das Marschdorf weit vor allen anderen Kommunen der Region. An diese positiven Erinnerungen will die CDU jetzt anknüpfen. Mit einem Antrag im Bauausschuss hat sie sich der „modernen und leistungsfähigen Internet-Technologie für Hetlingen“ verschrieben. „Es ist ein erster Schritt“, erklärt Fraktionssprecher Alexandré Thomßen.

Am Ende könnten die Hetlinger über eine noch schnellere Internetbindung verfügen. Derzeit sind sie mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 16 Megabyte pro Sekunde unterwegs. In Zukunft könnten es bis zu 50 Megabyte pro Sekunde sein. Es soll in Gesprächen mit der Telekom geklärt werden, ab wann eine Einführung von VDSL wirtschaftlich machbar sei, so Thomßen. Technische Bedingungen müssen geklärt werden. Ferner muss über mögliche Kosten für die Gemeinde geredet werden. Bürgermeisterin Barbara Ostmeier (CDU) hat mit der Telekom die Gespräche über die fehlenden Telefonanschlüsse für die Bewohner Achter de Kark sowie den Schandfleck an der Hauptstraße geführt. Dabei kam auch das Gespräch auf ein Aufrüsten des Hetlinger Netzes. In einer Mail sei diese Möglichkeit noch einmal thematisiert worden, berichtet die Christdemokratin. Für sie wäre es wichtig, in einem zweiten Schritt das Interesse der Hetlinger abzufragen, sollten sich die Gespräch mit der Telekom positiv entwickeln. Während der jüngsten Gemeindevertretersitzung hatte die Freie Wahlgemeinschaft noch angeregt, nicht nur mit der Telekom zu sprechen. Denn mit der „azv Südholstein Breitband GmbH“ gibt es im Dorf ein Unternehmen, dass die Übertragungsgeschwindigkeit 50 Megabyte pro Sekunde bieten könnte.

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