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Jahreshauptversammlung : Hetlinger Feuerwehr hält zusammen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein leichtes Wachstum hat die Hetlinger Feuerwehr innerhalb der vergangenen zwei Jahre verzeichnet. 38 Kameraden arbeiten aktiv mit. „Ich bin hoch erfreut über das große Engagement“, sagte der Wehrführer Oliver Schönfeldt während der Jahreshauptversammlung. Zu begrüßen sei die Verjüngung der Wehr durch den Eintritt drei neuer Kameraden: Dennis Hagedorn, Marius Augstein und Kilian Sell.

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erstellt am 14.Jan.2016 | 19:31 Uhr

„Dadurch steigt auch die Zahl der dringend benötigten Atemschutzgeräteträger“, hob Schönfeldt hervor. Er weiß zudem die Solidarität von 14 Ehren- und 180 fördernden Mitglieder hinter sich. Da die letztgenannte Gruppe schrumpfte, wolle der Vorstand dafür die Werbetrommel rühren. Zwei Kameraden verließen die aktive Wehr aus beruflichen Gründen. 22 Einsätze leisteten die Hetlinger Blauröcke 2015, mehr als im Vorjahr, das allerdings ungewöhnlich ruhig verlaufen war. Es galt, sieben kleine Feuer zu löschen, viermal Menschen aus der Not und einmal ein Pferd aus einem Graben zu retten sowie sechsmal technische Hilfe zu leisten. Zum Beispiel drohten an der Hetlinger Straße Bäume und an der Schanze ein Boot zu kippen. Fünfmal rückte die Feuerwehr wegen Fehlalarmen aus. Zweimal sicherte sie Laternenumzüge.

Schönfeldt hob den Zusammenhalt der Kameraden hervor. „Es ist schon etwas Besonderes, dass eine so große Gruppe an unterschiedlichen Charakteren so gut miteinander zurechtkommt, dass man sich nach einem Zwist die Hand gibt und sich beim nächsten Einsatz 100-prozentig aufeinander verlassen kann“, sagte er.

Die Retter unterzogen sich einer Übung in einem heißen Brandcontainer und trainierten zweimal mit den Wehren von Holm sowie Heist zusammen. In der Grundschule und in der Kita unternahm Alexandré Thomßen eine Räumungsübung. Zudem führt er den Mädchen und Jungen Schutzanzüge vor. „Die Kinder hatten unglaublich viele Fragen“, so Schönfeldt. Thomas Sparr, Andreas Wulf und Fritz Eckert besuchten sämtliche 20 Dienstabende.

Bürgermeisterin Monika Riekhof würdigte den Einsatz der Retter. „Wir alle schätzen eure Arbeit sehr“, sagte sie. Den Kräften zu danken sei keine Pflicht, sondern komme aus ganzem Herzen. Den Ehepartnern zollte sie Respekt für deren Verständnis.

Im Amt des stellvertretenden Wehrführers bestätigt wurde Holger Martinsteg. Wolf-Oliver Krohn ist jetzt nicht nur Schrift-, sondern auch Kassenwart. Befördert wurden Timo Hörburger zum Hauptfeuerwehrmann mit drei Sternen, Martin Richert zum Löschmeister, Ole Martinsteg zum Oberfeuerwehrmann, Nina Körner zur Hauptfeuerwehrfrau und Oliver Schönfeldt zum Hauptbrandmeister.

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