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Neujahrsempfang : Hetlingen hat Grund zum Feiern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sechs Jubiläen kann die Gemeinde Hetlingen in diesem Jahr feiern: Der Ortsteil Eckhorst wird 850 Jahre alt, das Dorf 775, der Männergesangverein Eintracht 130, der Hetlinger Männer-Turnverein 111 und der Elbkinderchor sowie der Plattdüütsche Krink jeweils zehn Jahre alt.

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erstellt am 12.Jan.2014 | 18:31 Uhr

Darauf stimmte Bürgermeisterin Barbara Ostmeier gestern die rund 180 Gäste des Neujahrsempfangs der Kommune in der Mehrzweckhalle ein. „Ich hoffe, dass wir alle gemeinsam Schulter an Schulter, Seite an Seite durch das Jahr gehen“, sagte sie und erhob das Glas.

Die starke Verbundenheit vieler Hetlinger mit ihrem Dorf wurde während Ostmeiers Rückblick deutlich. So lag die Beteiligung an der Kommunalwahl mit 70,8 Prozent deutlich über dem Landesmittel von rund 50 Prozent. „Damit haben die Hetlinger zum Ausdruck gebracht, dass es ihnen nicht gleichgültig ist, wer sie in der Gemeindevertretung vertritt“, sagte die Bürgermeisterin. Besonders freue sie sich, dass mit der Wahl der Generationswechsel in der Politik vorangetrieben worden sei. „Mit 52, fast 53 Jahren gehöre ich nun zu den Senioren“, merkte sie an.

Als Beispiel für den Zusammenhalt im Dorf führte Ostmeier dessen Auszeichnung als Gemeinde der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ an. Wie berichtet, beeindruckte die Kommune die Jury durch Umweltbildungsprojekte. „Angesichts der Größe der Gemeinde ist der Umfang der Aktivitäten beachtlich“, hatte der Vorsitzende des Nationalkomitees der Dekade, Professor Gerhard de Haan, gesagt. Ute Hagmeier, Umweltpädagogin des azv Südholstein, verlas gestern seine Lobesrede. Sie sagte: „Der azv ist stolz, Teil einer solchen Gemeinde zu sein.“ Ostmeier betonte: „Das ist das Verdienst der Bürger. Darauf können sie alle stolz sein.“ Sie bat die Projektleiter auf die Bühne und nannte ihre Verdienste.

Engagiert fielen die Grußworte aus. Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Valerie Wilms drückte ihre Freude über den Nachhaltigkeitstitel aus. Die zweite stellvertretende Kreistagspräsidentin Sabine Schäfer-Maniezki empfahl, im Sinne der politischen Bildung eine Schülervertretung einzuführen. Anja Stange, im Uetersener Rathaus zuständig für Hetlingen, bezeichnete die Gemeinde als „warmherziges, lebens- und liebenswertes Dorf“. Rolf Herrmann, Vorsteher des Amts Haseldorf, nannte Hetlingen eine „Sängerhochburg“. Michael Rahn, Fraktions-Chef der Freien Wahlgemeinschaft, wünschte sich für 2014 einen starken Einsatz für die Schule. Udo Prinz Schoenaich-Carolath lobte den Einsatz der Feuerwehr bei der Sturmflut. Für Musik sorgten der Jugendchor der Elbkinder und der Männergesangverein Eintracht.

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