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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 01:02 Uhr

Sondersitzung : Hetlingen empfiehlt den Wechsel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Für die Auflösung des Amts Haseldorf und den Übertritt der angehörigen Gemeinden zum Amt Moorrege hat sich die Hetlinger Gemeindevertretung entschieden. Auf den gemeinsamen Antrag von CDU und Freier Wahlgemeinschaft Hetlingen (FWH) hin empfahl das Gremium der Bürgermeisterin Monika Riekhof (CDU) und ihrem Stellvertreter Michael Rahn (FWH), ein entsprechendes Votum im Ausschuss des Amts Haseldorf abzugeben. Nur FWH-Mitglied Renate Springer-König stimmte dagegen.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2016 | 18:28 Uhr

Sollte der Amtsausschuss während seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 23. Februar, aber zu keiner Entscheidung kommen oder beschließen, die Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Uetersen fortzusetzen, will Hetlingen aussteigen. In dem Fall möchte die Kommune die sogenannte Ausamtung beantragen und sich im Alleingang der Behörde in Moorrege anschließen. Diesen Schritt hatte die CDU vorgeschlagen. Sie setzte sich mit sieben zu sechs Stimmen gegen die FWH durch.

Rahn lehnte diesen Alleingang entschieden ab: „Entweder leben wir gemeinsam im Amt Moorrege oder wir leben gemeinsam im Amt Haseldorf“, sagte der FWH-Fraktionsvorsitzende. Er habe kein Verständnis dafür, dass die CDU in Hetlingen und Haseldorf ihre Parteikollegen in Haselau derart unter Druck setzten.

Haseldorf hatte ebenfalls den Wechsel beschlossen. Haselau dagegen hat stets für einen Erhalt des Amts Haseldorf plädiert.

Auf FWH-Antrag hin beschloss das Gremium bei einer Enthaltung, weiterhin intensiv mit den Amtsausschussvertretern der Gemeinden Haselau und Haseldorf zu sprechen, um sie für einen gemeinsamen Wechsel in das Amt Moorrege zu gewinnen.

Die Haselauer Gemeindevertretung will das Thema am Dienstag, 16. Februar, hinter verschlossenen Türen verhandeln. Uneins war sich die Hetlinger CDU in der Frage, wie sie mit dem Bauhof des Amts Haseldorf umgehen will. Die FHW hatte beantragt, „die Eckpunkte für eine interkommunale Vereinbarung auszuhandeln, um einen Bauhof für die drei Gemeinden mit den drei bisherigen Mitarbeitern fortzuführen.“

Monika Riekhof schlug sich auf die Seite der freien Wähler, sodass der Antrag durchkam. Vier Gemeindevertreter stimmten dagegen, zwei enthielten sich.

Die CDU erwartet von dem Wechsel laut Antrag „Optimierungspotenziale infolge der künftigen Betreuung und Verwaltung durch eine erfahrene und vielfältig aufgestellte und den Bedürfnissen eines Dorfes gerecht werdende Amtsverwaltung“.

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