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Sprachcafé eröffnet : Herzlich Willkommen in Uetersen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der Rosen- und Hochzeitsstadt soll die Willkommenskultur für Asylbewerber und politisch Verfolgte (Flüchtlinge) ein neues Niveau erreichen. Vorbei sein sollen zum Beispiel die Zeiten, in denen Hilfesuchende vom Tornescher Rathaus (erledigt Sozialamtsaufgaben auch für die Stadt Uetersen) zu Fuß – bei Wind und Wetter – in Richtung Uetersen laufen müssen, um sich dort eine Wohnung vermitteln zu lassen. Es gibt jetzt eine Uetersener Ansprechpartnerin, die genau hier helfen möchte.

Abseits dieser Lösung gibt es seit gestern ein Sprachcafé in der Rosenstadt. Auch mit dieser Einrichtung soll die Willkommenskultur unterstrichen werden. Die Idee von der Gründung eines Sprachcafés nach Tornescher Vorbild entstand in der Arbeitsgruppe „Willkommenskultur Flüchtlinge“, die wiederum auf der Interkulturellen Woche des vergangenen Jahres und der Idee, in Uetersen ein Integrationskonzept zu erstellen, fußt.

Unterstützt wird das Sprachcafé, das gestern zum ersten Mal geöffnet hatte, von der Stadt Uetersen, der Klosterkirchengemeinde, dem Freiwilligenforum, der Gemeinschaft in der evangelischen Kirche (Martin-Luther-Haus), der Christuskirchengemeinde sowie von mehreren Bürgern mit und ohne Verbandshintergrund. Das Sprachcafé ist dienstags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Angesprochen werden sollen nicht nur Menschen, die in Deutschland Zuflucht und Asyl suchen, sondern weitere Bürger, die sich engagieren möchten. Aus dem Sprachcafé sollen sich nach Vorstellungen der Initiatoren vor allem persönliche „Patenschaften“ entwickeln, um die Betroffenen bei allen praktischen Lebensfragen zu begleiten. Weiteres Ziel ist es auch, inhaltlich zu arbeiten. So sind Vorträge zu speziellen Themen angedacht.

Ansprechpartner hinsichtlich dieser und weiterer Fragen ist Erika von Ziehlberg, die telefonisch unter 04122/900440 erreichbar ist.

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erstellt am 03.Feb.2015 | 21:19 Uhr

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