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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 20:04 Uhr

Fussball : Herbstmeisterschaft ade

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als einzige Mannschaft aus dem UeNa-Gebiet hatten die 1. Herren des Heidgrabener SV am letzten Hinrunden-Spieltag noch die Chance, Herbstmeister zu werden. Hätten die Heidgrabener am Sonntag im Topspiel den Kummerfelder SV geschlagen, hätten sie sich mit einem weiteren Sieg im Nachholspiel bei Hemdingen-Bilsen nachträglich den ersten Platz zur Saison-Halbzeit in der Kreisliga 8 gesichert. Doch daraus wurde nichts: Im „Endspiel um die Herbstmeisterschaft“ kassierten die Heidgrabener mit einem 1:2 ihre erste Heimniederlage dieser Saison.

shz.de von
erstellt am 16.Nov.2015 | 21:04 Uhr

„Der Fußball, den wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, hat mir gar nicht gefallen“, so HSV-Coach Ove Hinrichsen, der urteilte: „Uns fehlte das nötige Selbstvertrauen und wir haben nur reagiert, anstatt zu agieren!“ Immer wieder suchten die Heidgrabener mit langen Pässen Philippe Schü- mann, der sich gegen den auch körperlich sehr starken KSV-Verteidiger Hannes Schulz aber nur selten durchsetzen konnte. In der fünften Minute schoss Schümann von links aus klar am langen Eck vorbei, dann zirkelte er einen 22-Meter-Freistoß knapp über die Latte (33.) ‒ mehr kam nicht.

Weil die Hausherren zu selten über die Außenbahnen angriffen, hatten sie viele Ballverluste zu verzeichnen. Einer davon war folgenschwer: KSV-Akteur Sebastian Meier schickte auf der linken Seite Christopher Klengel steil und dessen halbhohe Flanke verwertete Ole Fankhänel am langen Pfosten per Direktabnahme zum 0:1 (28.). Kurz vor der Pause bauten die Gäste ihre Führung aus: Einen Kummerfelder Freistoß verlängerte ein Heidgrabener per Kopf gen eigenes Tor. Den hoch, aber zentral heranfliegenden Ball hatte HSV-Torwart Pascal Fritz eigentlich schon gefangen ‒ doch dann ließ er ihn fallen und Fankhänel staubte aus Nahdistanz zum 0:2 ab (39.). „Ohne dieses Gegentor hätten wir es in der zweiten Hälfte viel einfacher gehabt“, klagte Hinrichsen über den Fehler von Fritz, der in die Start-Elf rutschte, da neben Jan Hansen und Dennis Malysz auch Krystof Barth kurzfristig ausfiel.

Nach der Pause steigerten die Heidgrabener sich: „Wir waren im zweiten Durchgang deutlich überlegen, haben es allerdings nicht geschafft, uns klare Torchancen herauszuspielen“, berichtete Hinrichsen. Weil Fankhänel und Klengel es bei Gäste-Kontern versäumten, das 0:3 nachzulegen, wurde es aber noch einmal eng: Alexander Martins Freistoß drückte Fabian Doell am langen Pfosten zum 1:2 ins Tor (78.). Beinahe wäre HSV-Kapitän Doell, der kämpferisch ein Vorbild war, sogar noch der Ausgleich gelungen ‒ doch an einem weiteren Martin-Freistoß rutschte er knapp vorbei (91.). So sicherte sich Kummerfeld die Herbstmeisterschaft und gewann als erster Gast ein Kreisligaspiel auf dem Heidgrabener Kunstrasenfeld.

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