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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 23:33 Uhr

Fussball : Herbstdepression beim HMTV

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Trübes Wetter, schlechte Laune ‒ im Herbst fühlen sich mehr Menschen depressiv als im Sommer. Eine bedrückte Stimmung herrscht zurzeit auch bei den 1. Herren des Hetlinger MTV, die am Sonntag mit einem 2:3 gegen ihren diesjährigen Mitaufsteiger TuS Hemdingen-Bilsen bereits ihre dritte Heimniederlage in Folge kassierten. „Die Hemdinger waren wacher, laufstärker und einfach besser als wir“, sagte HMTV-Trainer Jonas Hübner, der feststellte: „Das war gar nichts von uns ‒ wir stecken in einer Krise!“ Während die HMTV-Akteure „zurzeit meilenweit unter ihren Möglichkeiten bleiben“, wie Hübner es ausdrückte, waren die TuS-Spieler bis in die Haarspitzen motiviert. Dies lag sicher auch daran, dass sie im Mai die Meisterschaft in der Kreisklasse 1 aufgrund ihrer um neun Treffer schlechteren Tordifferenz gegenüber den punktgleichen Hetlingern verpasst hatten.

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erstellt am 03.Nov.2015 | 19:24 Uhr

Hübner missfielen „die extrem einfachen Gegentore“, die sein Team kassierte. Bereits nach zehn Sekunden brannte es lichterloh im Strafraum der Heim-Elf, die in der zwölften Minute in Rückstand geriet: Alle Hetlinger waren weit aufgerückt und auch Julian Moldenhauer wollte offensiv verteidigen; so nahm TuS-Stürmer Torben Mohr von der Mittellinie an Fahrt auf und tunnelte HMTV-Torwart Daniel Kleinwort zum 0:1. Als Kleinwort einen 20-Meter-Freistoß von Mohr nicht festhalten konnte und kein Hetlinger mitgelaufen war, staubte Jens Meyer zum 0:2 ab (26.).

Fünf Minuten später schöpften die Hausherren neue Hoffnung, als nach einem Freistoß von Jan Wenzel im TuS-Strafraum um den Ball gestochert wurde und Jesse Plüschau zum 1:2 verkürzte. „Danach waren wir am Drücker und hatten endlich einige gute Aktionen“, berichtete Hübner. Jesse Plüschau bot sich auch eine große Chance zum Ausgleich ‒ doch als er im Strafraum von TuS-Kapitän Bjarne Pingel gefoult worden war, setzte er den fälligen Elfmeter nur an den Pfosten (57.).

Auf der Gegenseite stahl sich Mohr wieder einmal in Julian Moldenhauers Rücken davon und überwand Kleinwort aus spitzem Winkel zum 1:3 (70.). „Alle drei Gegentore wären leicht zu verteidigen gewesen“, schimpfte Hübner. Immerhin kam die Heim-Elf noch einmal heran: Der eingewechselte Alexander Bandholt behauptete sich auf der Außenbahn und flankte zum zweiten Pfosten, wo Moritz Bär wuchtig abzog und Gäste-Keeper Lukas Redler den Ball erst hinter der Torlinie abwehrte (85.). Zum 3:3 reichte es aber nicht mehr. „Das war eine absolut unnötige Niederlage“, klagte Hübner, der aus seiner Kritik nur Linksverteidiger Marco Bassen ausnahm: „Von seinem Format hätte ich gerne elf Spieler ...“

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