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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 02:35 Uhr

Fußball : Herbst-Tristesse

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Keine einfache Situation: Nach zuvor zwei Niederlagen in Folge gastierten die 1. Herren des TSV Uetersen am Sonntag in der Landesliga bei TBS Pinneberg. Auf dem tiefen Rasenplatz an der Müssentwiete hatten die Rosenstädter zunächst klare Vorteile – und hätten eigentlich schon in der achten Minute einen Foulelfmeter bekommen müssen. Philipp Ehlers hatte sich den Ball an TBS-Torwart Nick Obeng Gyateng vorbeigelegt und das leere Tor vor Augen, als Gyateng seinen Arm hob und den Uetersener Rechtsaußen damit zu Fall brachte. Schiedsrichter Dennis Voß (TuS Dassendorf) hatte beste Sicht auf die Szene, scheute sich aber wohl, bereits so früh einen Strafstoß zu verhängen, und entschied auf Eckstoß ...

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2013 | 22:15 Uhr

Die Gäste gaben weiter Gas und kamen zu guten Chancen: Zweimal Philipp Ehlers, der bei seinem ersten Start-Elf-Einsatz nach langer Verletzungspause eine bärenstarke Leistung zeigte, sowie Jannick Prien versäumten es jedoch, das 0:1 zu erzielen. In der 17. Minute gingen dann plötzlich die Pinneberger in Führung: Tugay Hayran hatte nach einem langen Ball freie Bahn und schoss zum 1:0 ein.

Diesen Rückschlag steckten die Uetersener aber gut weg und spielten weiter couragiert nach vorne. In der 27. Minute spielte Philipp Ehlers einen Steilpass auf Prien, der frei durch gewesen wäre, aber von einem TBS-Verteidiger zu Fall gebracht wurde. Referee Voß entschied zwar auf Freistoß für den TSV, verhängte aber keine persönliche Strafe gegen den Pinneberger, dessen Aktion mindestens mit der Gelben, eventuell sogar der Roten Karte (für eine „Notbremse“) zu ahnden gewesen wäre. Den Freistoß jagte Maik Stahnke aufs Torwart-Eck – und Gyateng, dem durch die Abwehrmauer die Sicht versperrt war, ließ den flach und scharf geschossenen Ball zum 1:1 ins Netz gleiten (28.).

Die verdiente Uetersener Pausen-Führung hätte Prien herstellen können, doch nach einem Querpass zögerte er einen Tick zu lange, so dass ein TBS-Akteur seinen Zwölf-Meter-Schuss noch abblockte (41.). Auch nach der Pause erwischten die Gäste zunächst den besseren Beginn, doch Philipp Ehlers profitierte nicht davon, dass Gyateng den Ball fallen ließ (48.). TBS-Trainer Haris Tahirovic hatte aus der ersten Halbzeit seine taktischen Lehren gezogen und setzte nun auf Konter-Fußball. Mit diesem Mittel hatten die Hausherren in der letzten halben Stunde deutlich mehr gefährliche Angriffe als die Uetersener. TSV-Torwart Christoph Richter musste gegen Wojciech Krauze, Rafat Waseq und Tugay Hayran wiederholt sein ganzes Können zeigen, um eine Niederlage zu verhindern. So blieb es bis zum Ende beim 1:1 und beim Herbstmeister Uetersen droht nach drei sieglosen Spielen Tristesse Einzug zu halten...

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