Wahlen : Heistmer CDU stellt sich neu auf

Mit Blick auf die Kommunalwahl am 26. Mai 2013 stellen sich die Heistmer Christdemokraten neu auf. Die personellen Veränderungen werden am deutlichsten an der Spitze. Jörg Behrmann hat den Vorsitz der Union übernommen. Er löst Dr. Peter de Biasi ab, der sich aus beruflichen Gründen zurückgezogen hat. Während einer nicht öffentlichen angekündigten Mitgliederversammlung waren die Wechsel vonstatten gegangen. Mit einem Pressegespräch machte die neue CDU-Spitze die Veränderungen publik.

shz.de von
12. Juli 2012, 20:11 Uhr

De Biasi stand nur zwei Jahren an der Spitze der Heistmer Union. Damals hatte er Peter E. Paasch abgelöst, der 15 Jahre Vorsitzender der örtlichen CDU war. Behrmann verfügt mit dem Parteivorsitz nun über eine erhebliche Machtfülle.

Er ist auch Fraktionsvorsitzender der CDU, Finanzausschussvorsitzender und zweiter stellvertretender Bürgermeister. Zudem engagiert er sich in den gemeindlichen Ausschüssen für Bau-, Umwelt und Feuerwehrangelegenheiten sowie für Jugend und Sport.

Die Gemeinde schickt ihn ferner in den Moorreger Amtsausschuss. Da sich der Bürgermeister eine starke Mannschaft für den Kommunalwahlkampf gewünscht hatte, habe er kandidiert, erklärt Behrmann seine Beweggründe. Der so angesprochene Jürgen Neumann übernimmt ebenfalls Verantwortung im neuen CDU-Vorstand. Er rückt als stellvertretender Vorsitzender für seinen Vorgänger im Bürgermeisteramt, Bernhard Siemonsen in das Führungsgremium. Gesundheitliche Gründe waren ausschlaggebend. Der gebürtige Heistmer wird dem Vorstand allerdings weiterhin beratend zur Seite stehen.

Mit Hans-Jürgen Voss rutscht ein weiterer Neuer in den Vorstand. Bestätigt wurden Schriftführer Ludwig Albrecht, Schatzmeister Dr. Peter Ruland und Beisitzer Frank Bartsch. Die Partei muss damit ohne weibliche Führungskraft auskommen.

Stark in der Gemeinde zu sein, ist der Wunsch des neuen Teams an der Spitze der 37 Heistmer Christdemokraten. Im Zentrum des Handelns steht das Wohl des Dorfes. Das Ziel für den Urnengang im nächsten Jahr ist klar: Die Konservativen wollen das 2008 verloren Mandat zurückholen. Derzeit engagieren sich acht CDUler im Dorfparlament, das über 17 Sitze verfügt.

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