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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 17:27 Uhr

Fußball : Heist war bis zur Halbzeit besser

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Groß war am Sonntagnachmittag der Jubel an der Hamburger Straße, als die 1. Herren des TSV Heist (Kreisliga 8) im Oddset-Pokal-Erstrunden-Duell gegen die SV Lieth (Bezirksliga West) mit 1:0 in Führung gingen. In der 22. Minute setzte Jan Stelter gut nach, eroberte den Ball und spielte einen kurzen Pass zu Jannik Ossenbrüggen, der zwei gegnerische Verteidiger aussteigen ließ, dann auch noch SVL-Keeper Tobias Jung ausspielte und zum 1:0 einschoss. „Die Heistmer Führung zur Pause war verdient“, urteilte der unter den Zuschauern weilende Moorreger Guido Krenzk, der in diesem Sommer auch in Heist ein Trainer-Kandidat war, ehe er zum Liether Bezirksliga-Konkurrenten SV Rugenbergen II ging.

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erstellt am 29.Jul.2013 | 21:15 Uhr

In der Tat hätten die „Heistmer Jungs“ zur Pause sogar höher führen können, ja müssen. Zwei gute Schüsse von Marc Richert verfehlten ihr Ziel jeweils nur knapp, dann scheiterte Tim Ossenbrüggen per Kopf. „Wer weiß, ob Lieth nach einem 2:0 für uns noch einmal ins Spiel zurückgekommen wäre“, fragte sich der neue TSV-Trainer Ingo Jopp, der vom Juli 2010 bis zum Oktober 2011 noch die Liether betreute, nach seinem Pflichtspiel-Debüt für Heist. Wie Jopp war auch Metin Lorenzen, neuer Team-Manager in Heist, von der Leistung seines Teams in der ersten Halbzeit begeistert: „Wir haben bis zur Pause sensationell gespielt!“

Während Jopp in der Halbzeit den gelb-rot-gefährdeten Tim Ossenbrüggen auswechseln musste („Er hatte gegen Ende der ersten Hälfte schon einige Aktionen, bei denen er am Rande eines Platzverweises stand!“), brachte SVL-Coach Frank Pagenkopf mit Dimitri Rawinski eine frische Offensivkraft. Und der Ex-Tornescher leitete die Wende ein: Sowohl den 1:1-Ausgleich von Niklas Paaschen (53.) als auch das 1:2 durch Hendrik Boesten (61.) bereitete Rawinski jeweils mustergültig vor. Als Jopp nach einer Stunde seinen Stürmer Marc Richert auswechselte, grenzte dies für viele an Majestätsbeleidigung – der Trainer klärte nach dem Abpfiff aber auf: „Richert war umgeknickt und wir wollten eine Woche vor dem Kreisliga-Auftakt nichts riskieren!“

Mit einem Richert im Vollbesitz seiner Kräfte wären die Hausherren vielleicht noch einmal zum Ausgleich gekommen – doch nach Boestens 1:3 (78.) war die Partie entschieden. Björn Dohrn traf zum 1:4-Endstand für den diesjährigen Landesliga-Absteiger aus Klein Nordende (83.). „Mit unserer Leistung bin ich zufrieden, ärgerlich ist nur die Höhe der Niederlage“, befand Jopp nach der Pleite gegen seinen Ex-Klub. Lorenzen betonte abschließend: „Das 1:2 war der Knackpunkt, in der Schlussphase ging unseren Spielern neben der Kondition auch die Konzentration verloren!“

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