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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 13:39 Uhr

Fußball : Heist siegt beim Primus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bei den 2. Herren des TSV Uetersen hängen die Fahnen auf Halbmast: Nach der durchweg souveränen Hinrunde in der Kreisliga 8 ist in der Rückrunde nur noch wenig Glanz geblieben. Mit dem 1:2 gegen den TSV Heist erreicht das Team von Trainer Sandor Horvath einen neuen Tiefpunkt und muss nun um die Meisterschaft bangen. „Wir haben zwar noch alles in der eigenen Hand – doch weiß ich ehrlich gesagt auch nicht, welches Rezept uns aus der momentanen Situation bringt“, war Sandor Horvath ernüchtert. Der Uetersener Trainer ergänzte: „Ich frage mich wirklich, was los ist!“

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2012 | 21:34 Uhr

Bereits in den Spielen zuvor zeichnete sich ab, was gegen Heist Realität werden sollte. Zwar waren die Uetersener im Derby in einigen Aktionen spielerisch überlegen – die größere Leidenschaft zeigten aber die Gäste. Von Beginn an agierten die „Heistmer Jungs“ kämpferisch und entpuppten sich als ein überaus unbequemer Gegner. Als die Hausherren im Rosenstadion noch ihre eigene Linie suchten, nutzte der Gast die Gunst der Stunde, um durch Moritz Großmann in Führung zu gehen (17.). In der Folge agierten die Uetersener oftmals planlos und wurden von den gut eingestellten Heistmern immer wieder in ihren Angriffsbemühungen gestört. Die Gäste durften sich dagegen in weiten Teilen der ersten Halbzeit über reichlich Platz für eigene Aktionen freuen. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. „Ich weiß nicht, ob ich derzeit die richtige Ansprache an die Mannschaft finde“, so die ratlose Bilanz Horvaths, der in der 63. Minute mit ansehen musste, wie Christian Carstens per Foulelfmeter das 0:2 für Heist nachlegte.

Unverständlich – letztlich aber wohl passend zur derzeitigen Situation in Uetersen –, wie sich Routinier Patrick Laube kurz nach dem zweiten Heistmer Tor zu einer unsportlichen Aktion hinreißen ließ, die ihm folgerichtig einen lupenreinen Platzverweis bescherte. „Ich denke, nach dem Spiel tat ihm diese Aktion leid – sie spiegelt allerdings unsere momentane Verfassung wider“, war Horvath war nach der Partie frustriert. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Christian Sommer nichts, der in der 67. Minute mit dem 1:2 gleichzeitig für den Endstand sorgte. Bei der Uetersener Reserve schrillen nach dieser Niederlage zwar noch nicht die Alarmglocken, doch ist es spätestens nach der Derby-Schlappe an der Zeit, im Kampf um den Titel wieder ein Zeichen zu setzen!

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