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Gemeinderat : Heist polstert Rücklagenkonto auf

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Das ist ein wirklich positives Ergebnis.“ Mit diesen Worten kommentierte Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) die Finanzlage der Gemeinde Heist. Jörg Behrmann (CDU) hatte zuvor den vorläufigen Haushaltsabschluss 2015 präsentiert und dem Gemeinderat von Mehreinnahmen von 430000 Euro, einer Sollverbesserung auf 593000 Euro und einer Rücklage von 700000 Euro berichtet. Gleichzeitig warnte der Finanzausschussvorsitzende vor zu viel Euphorie. „Die finale Rechnungsprüfung steht noch aus und im kommenden Jahr könnten die Steuereinnahmen wieder sinken“, gab er zu bedenken. „Wir sollten dezent mit unserem Geld umgehen und dürfen es nicht sprudelnd ausgeben“, warnte er.

shz.de von
erstellt am 22.Mär.2016 | 19:14 Uhr

Einstimmig bewilligte das Heistmer Gemeindeparlament Haushaltsüberschreitungen in Höhe von 120000 Euro. Die größten Brocken entstanden durch eine Verschiebung von Schülerzahlen bei den jeweiligen Schulzweigen und höhere Schulkosten-Beitragssätze der Schulträger. Hier fielen 53000 Euro an. Knapp 12000 Euro an Mehrkosten mussten für den Kostenausgleich für Kinder in auswärtigen Kindertagesstätten aufgewendet werden. Gegen drei Stimmen der vierköpfigen Fraktion der Freien Wählergemeinschaft Heist (FWH) beschloss die Heistmer Gemeindevertretung zusätzliche Mittel in Höhe von 17000 Euro für den Kauf eines Feuerwehr-Mehrzweckfahrzeugs bereitzustellen. Das Geld soll der Rücklage entnommen werden. Angesprochen wurde auch das Thema Moorreger Ärztehaus und Prämienzahlung für einen Arzt, der sich hier ansiedeln möchte. Amtsdirektor Rainer Jürgensen sagte: „Jede Gemeinde ist selbstständig und kann ihre Entscheidungen treffen.“ Jürgen Neumann wurde deutlicher: „Wir haben unser Ärztezentrum mit zwei Ärzten und einer Apotheke als Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit den vier Gemeinden Heist, Moorrege, Haselau und Haseldorf gegründet. Die Entscheidung, ein Ärztehaus in Moorrege anzusiedeln, hätte in Kooperation getroffen werden können.“ Er ergänzte: „Aber selbstverständlich ist das Moorreges Entscheidung und selbstverständlich können sich auch unsere Ärzte dort bewerben.“

Weil zum Zeitpunkt der Gemeindevertretersitzung keine Beschlussvorlage vorlag, verteilte Bürgermeister Neumann Kopien einer von der Tornescher CDU initiierten K22-Resolution an die Gemeindevertreter. Wer bis nach Ostern keine Einwände erhebt, erklärt damit seine Zustimmung zu der Forderung, dass der Kreistag und die Landesregierung „alles in ihrer Macht stehende tun, um die Planung der K 22 voranzutreiben“.

Auch der Heistmer Gemeinderat hieß die Gemeinden Haseldorf, Haselau und Hetlingen einstimmig als Neumitglieder in der Verwaltungsgemeinschaft des Amtes Moorrege willkommen.

Bürgermeister lädt für Dienstag, den 5. April, um 19.30 Uhr zur Einwohnerversammlung in den „Lindenhof“ ein

In seinem Bericht hat Bürgermeister Jürgen Neumann den Termin für eine Einwohnerversammlung angekündigt: .Aktuelle Informationen zum Thema Flüchtlinge erhalten interessierte Heistmer am Dienstag, dem 5. April, um 19.30 Uhr im Restaurant „Lindenhof“. - Der provisorische Zaun, der an den drei mobilen Häusern, die im Heideweg für die Unterbringung von Flüchtlingen aufgestellt wurden, wird durch eine Hecke ersetzt. - Für die baufällige Brücke „Grüner Damm“, die zu Haseldorf gehört, aber hauptsächlich von den Bürgern der Nachbargemeinden genutzt wird, erarbeitet die Verwaltung aktuell einen Lösungsvorschlag. An den Instandsetzungskosten sollten demnach alle angrenzenden Dörfer beteiligt werden.

- Um den Platz für die Betreuungsklasse frei zu machen, möchte Bürgermeister Neumann das Projekt Bürgerhaus Heist, in das EU-Fördermittel der AktivRegion Pinneberger Marsch und Geest fließen sollen, entzerren und in mehrere Maßnahmen zergliedern. - In Heist wurden zwei Geschwindigkeitsmessgeräte aufgestellt. „Man erkennt, dass die Autofahrer deutlich mit ihrer Geschwindigkeit heruntergehen“, sagte der Bürgermeister zufrieden. Wer sich für die Auswertung der Aufzeichnungen interessiert, kann einen Blick in das Fenster vom Gemeindebüro werfen.

- Gerhard Cordts scheidet als stellvertretender Schiedsmann von Veit Ghiladi aus. Wer Zeit und Interesse an dem Ehrenamt hat, kann sich mit dem Bürgermeister in Verbindung setzen.

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