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Uetersener Nachrichten

23. November 2017 | 05:00 Uhr

Heiße Scheite, weiche Fasern, nasser Sport

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein großes Familienfest. Etwa 500 Menschen haben am Sonnabend das Osterfeuer des Heidgrabener Sportvereins (HSV) besucht. Unter die Gäste auf einer Wiese am Sportlerheim mischten sich viele Uetersener und Tornescher, in deren Orten kein Osterfeuer brannte.

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2014 | 18:56 Uhr

Die Sparten hatten für ein großes Angebot an Aktionen, Essen und Trinken gesorgt. Der HSV-Jugendvorstand hatte Teig mitgebracht, den Groß und Klein über Feuertonnen als Stockbrote buken. An einem Stand der Jugendlichen versuchten viele Kinder, mit Stoffhasen Löcher in einer Holzplatte zu treffen. Die Turner und Tennisspieler boten 20 selbst gebackene Kuchen und Torten an. Die Fußballer verkauften Getränke. Die Leichtathleten grillten Würstchen.

Bereits am Nachmittag zogen eine Hüpfburg und Geräte der Barmstedter Spieliothek die Kinder an. Viele tobten sich auf dem angrenzenden Bolzplatz aus. Zwei Projekte präsentierte der Verein in besonderer Weise: seinen Kunstrasenplatz und die „Wattolümpiade“.

Einen neuen Kunstrasenplatz wollen die Fußballer im August auf einer Fläche neben dem diesjährigen Osterfeuer einweihen. Die Koordinatoren Michael Zibull und Ingo Höhns hatten zwei Rasenstücke mitgebracht. „Das ist die neue Qualität“, sagte Zibull. Auf die Matten soll zuerst Sand und darüber ein Gummigranulat geschüttet werden. Dadurch liegen die Fasern weich und können sich schnell wieder aufrichten. Wer früher auf Kunstrasen ausrutschte, konnte sich leicht Verbrennungen zuziehen. „Das ist vorbei“, so Platzwart Uli Dürkob. Die neuen Fasern seien dem natürlichen Gras besser als vorige Materialien nachempfunden. Mit einem Torwandschießen und dem symbolischen Verkauf von Rasenstücken sammelten Höhns und Zibull Geld für das Projekt.

Spenden für krebskranke Menschen sammeln die Teilnehmer der „Wattolümpiade“ in Brunsbüttel. Die HSV-Volleyballer treten im Juli zum dritten Mal als das „Schietwatter“-Team an. Unter dem Namen „Watt ‘n Schiet“ beteiligt sich in diesem Jahr erstmals eine Watt-Handballmannschaft aus Heidgraben. Bereits vor dem Osterfeuer hatten sie 1000 Euro an Spenden gesammelt. An einem Glücksrad mit Preisen lokaler Betriebe kam weiteres Geld für Krebskranke zusammen.

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