Fußball : Heimsiege im siebten Anlauf

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Die Welt wurde in sieben Tagen erschaffen, der Regenbogen besteht aus sieben Farben und eine Tonleiter aus sieben Stufen. Es gibt sieben Weltwunder und sieben Wochentage ‒ und nun ist die Sieben auch für den FC Union Tornesch eine Glückszahl. Bei den ersten sechs Auflagen des Jugendfußballturniers um den „Stadtwerke-Tornesch-Pokal“ war ein dritter Platz das beste Ergebnis gewesen, das eine Mannschaft des gastgebenden FCU erzielen konnte. Am Sonnabend triumphierten bei der siebten Turnierauflage gleich zwei Tornescher Teams und sorgten damit für die ersten „Heimsiege“ beim „Stadtwerke-Pokal“.

shz.de von
12. Juli 2015, 21:35 Uhr

„Besser hätte es nicht laufen können“, strahlte Turnier-Organisator Jens Pohl mit der Sonne um die Wette. Den Tornescher Bann brach am Sonnabendmittag die 1. F-Jugend des FC Union, die im Jahrgang 2006 (alte F-Junioren) den Titel holte. Das Team, das von Rüdiger Ehlers und Marc Dittmann trainiert wird, zog als Sieger der Gruppe A ins Halbfinale ein, wo es die 1. F-Jugend des benachbarten TSV Uetersen mit 2:0 schlug. Damit stand erstmals überhaupt ein FCU-Team im Endspiel des „Stadtwerke-Pokals“ ‒ und in diesem bezwang es die SV Blankenese ebenfalls mit 2:0.

Dasselbe Kunststück gelang am Nachmittag auch den 1. Tornescher D-Junioren: Sie kamen in der Altersklasse 2003 (junge D-Jugend) ebenfalls als Sieger der Gruppe A ins Halbfinale, wo sie die SV Blankenese mit 1:0 ausschalteten. Im anderen Semifinale unterlag die 1. D-Jugend des Hetlinger MTV dem SV Falkensee-Finkenkrug mit 3:4. Im Endspiel taten sich die Tornescher gegen die weit gereisten Brandenburger schwer und hatten Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Dann schossen Marvin Scholz und Jens Blom aber einen 2:0-Erfolg heraus. „Nur ein Finalsieg gegen Hetlingen wäre noch schöner gewesen“, sagte Ron Müller. Der Tornescher D-Jugend-Coach war „sehr glücklich“, dass sein Team die altersbedingt letzte Chance, den „Stadtwerke-Pokal“ zu gewinnen, genutzt hatte: „In den letzten Jahren sind wir immer unter unseren Möglichkeiten geblieben und auf den Plätzen sechs bis acht gelandet“, erinnerte sich Müller. Jenen achten Rang belegte nun die 2. FCU-D-Jugend, nachdem sie im Spiel um den siebten Platz dem TSV DuWo 08 mit 1:3 im Neunmeterschießen unterlag. „Für dieses Team war es wichtig, Erfahrungen zu sammeln“, so Müller, der für die 2. D-Junioren noch auf der Suche nach neuen Spielern ist.

Kein Spieler musste am Sonnabend die Heimreise aus Tornesch mit leeren Händen antreten: Die Akteure aller teilnehmenden Mannschaften erhielten bei der Siegerehrung einen kleinen Pokal. Neben den beiden Teams des Gastgebers nahmen der SC Cosmos Wedel, Rahlstedter SC, SC Sternschanze und TSV Sparrieshoop jeweils einen großen Siegerpokal mit nachhause. Die Tatsache, dass der „Stadtwerke-Pokal“ erstmals im Sportpark Torneum stattfand, hatte der FC Union nämlich dazu genutzt, das Turnier nur an einem Tag auszutragen und trotzdem in sechs (statt wie zuvor nur vier) Altersklassen die Teams zum Tanz zu bitten. Und weil im Torneum nicht nur auf den beiden Kunstrasenplätzen, sondern erstmals überhaupt auch auf dem Rasenplatz der Ball rollte, ging der Spielplan genau so, wie Turnierleiter Lars Hansen ihn erstellt hatte, über die Bühne. „Es war ein rundum gelungener Fußballtag“, lautete Müllers Schlussfazit.

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