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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 13:25 Uhr

Fußball : Heimsieg für Heidgraben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zu einem Keller-Krimi der Kreisliga 7 empfingen die 1. Herren des Heidgrabener SV am Sonntagnachmittag FTSV Komet Blankenese.

Nachdem sich die Hausherren in der Anfangsphase schwer taten, gab HSV-Stürmer Tim Siebels nach elf Minuten den ersten Torschuss ab, zielte aber knapp links vorbei. Kurz darauf schoss Philippe Schümann nach einem Alleingang von rechts kommend ebenfalls knapp daneben (12.). Als Heidgrabens Patrick Langer den Ball im Mittelfeld eroberte und Schümann steil schickte, wurde er abgeblockt (25.). Fünf Minuten später spielte Erkan Karakas einen Steilpass auf Schümann, der von links kommend an Komet-Keeper Max Matthias Fischer scheiterte. Karakas selbst blieb hängen, als er über rechts aufs Gäste-Gehäuse zustürmen wollte (36.); dann wurde Schümann durch einen fragwürdigen Abseitspfiff gestoppt. Nach einem Schümann-Querpass schoss Tim Siebels hauchdünn über die Latte (42.) und Schümanns Heber lenkte Fischer sensationell über den Querbalken (44.). Die Heidgrabener hatten einfach kein Schussglück, bis zur 44. Minute: Dann fiel der Ball nach einem Eckstoß Jan-Philipp Bätz vor die Füße und er zimmerte ihn zum 1:0 ins Netz. In der unerklärlich langen Nachspielzeit der ersten Halbzeit glich Blankenese aber noch aus: Nach einem Querpass von links schob Marcel Rechmann aus fünf Metern zum 1:1 ein. „Das war natürlich sehr unglücklich und bitter“, so HSV-Coach Ove Hinrichsen, der aber auch mit der Leistung seines Teams nicht zufrieden war: „Wir waren spielerisch nicht so präsent, wie ich mir das wünsche, sondern haben viel zu hektisch sowie immer wieder mit hohen Bällen und schnellen Pässen agiert, anstatt für Ruhe zu sorgen!“ Dennoch ging Heidgraben nach 65 Minuten erneut in Führung: Schümann kam über links nach vorne und die gesamte Komet-Abwehr stellte sich ihm entgegen; Schümann spielte jedoch zwei Gegenspieler aus und legte quer zum frei stehenden Christian Redmer, der mühelos mit links zum 2:1 einschob.

Nur vier Minuten später nahm Schümann einen herrlichen Langer-Pass auf und schoss an Fischer vorbei ins kurze Eck ein. Entschieden war die Partie, als Marco Zemanek aus vollem Lauf nach einem Eckstoß gegen die Laufrichtung des Komet-Keepers zum 4:1 vollendete (75.). Dann kassierte HSV-Torwart Sven Seifert (neben Fabian Doell bester Heidgrabener), der mehrmals stark pariert und einen Ball noch aus dem Winkel gefischt hatte, noch das 4:2 (Rechmann/80.). Hinrichsen: „Die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben!“

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erstellt am 21.Nov.2011 | 20:58 Uhr

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