Fußball : Heidgraben siegt 4:2

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Es schien wie verhext zu sein: Obwohl Ove Hinrichsen, Coach der 1. Herren des Heidgrabener SV, vor dem Duell mit dem FC Eintracht Rellingen ausdrücklich vor Matthias Gehrke gewarnt hatte, setzte sich der Eintracht-Torjäger nach sieben Minuten hervorragend durch und bezwang HSV-Keeper Sven Seifert zum 0:1. „Natürlich waren wir davon etwas schockiert, haben uns aber nicht unterkriegen lassen und im Mittelfeld schnell ein Übergewicht bekommen“, registrierte Hinrichsen erfreut, dass sich sein Team gut zur Wehr setzte. Obwohl den Heidgrabenern in ihren Aktionen die nötige Ruhe fehlte, hätten Maik Siebels, Tim Siebels und Philippe Schümann jeweils ausgleichen können, brachten ihre Schüsse aber nicht aufs Tor.

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26. September 2011, 21:04 Uhr

In der 44. Minute, einem „günstigen Zeitpunkt“ (Hinrichsen), fiel dann aber das 1:1. Nachdem sich Manuel Maresch rechts stark durchgesetzt und scharf nach innen geflankt hatte, lenkte ein Eintracht-Verteidiger den Ball beim Klärungsversuch ins kurze Eck – Eigentor! Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren den besseren Start: Maik Siebels vergab zunächst eine gute Chance, brachte sein Team dann aber in Führung: Nachdem der Gäste-Torwart einen Heidgrabener Schuss mit den Fäusten hoch weggeboxt hatte, köpfte Maik Siebels den Abpraller zum 2:1 ins lange Eck (52.). Anschließend scheiterte Maik Siebels mit einem herrlichen Flugkopfball am Eintracht-Keeper, ehe erneut Gehrke mit dem ersten ernsthaften Rellinger Torschuss der zweiten Halbzeit das 2:2 erzielte (76.).

„Dafür, wie meine Mannschaft darauf reagiert hat, muss ich ihr ein großes Kompliment machen: Sie hat nicht aufgegeben, sondern weiter nach vorne gespielt“, lobte Hinrichsen. Und dies wurde belohnt: Nach starker Vorarbeit von Dennis Malysz, der erst einen Zweikampf gewann und den Ball dann mustergültig per Hacke auflegte, schoss Schümann das 3:2 (82.).

Und nun machte Heidgraben den Sack zu: Nach einem langen Pass, den Marcel Potschien aus der eigenen Hälfte über die gegnerische Abwehr hinweg gespielt hatte, kam Schümann vor dem herauseilenden Gäste-Keeper an den Ball und sein Lupfer sprang von der Unterkante der Latte ins Netz. „Wir waren über 90 Minuten das bessere Team und haben verdient gewonnen“, freute sich Hinrichsen, dessen Elf die Abstiegszone der Kreisliga 7 verließ und auf Platz zwölf kletterte. Aus einer geschlossen starken Mannschaftsleistung ragte Maresch vor 90 Zuschauern mit seinem enormen Laufpensum noch einmal heraus.

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