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Uetersener Nachrichten

24. November 2017 | 01:22 Uhr

Hallenfußball : Heidgraben schwach

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonntag richtete der Bezirksligist TBS Pinneberg in der Jupp-Becker-Halle an der Pinneberger Mühlenstraße sein Hallenturnier um den „TBS-Cup“ aus. Den Titel sicherte sich am Ende die A-Jugend des Eimsbütteler TV: Der A-Junioren-Regionalligist, der nur teilnahm, weil der VfL Pinneberg II durch ein Bezirksliga-Nachholspiel verhindert war, bezwang im Finale die SV Blankenese II (Kreisliga 7) mit 3:2. Nach einem 0:2-Rückstand schossen Ömer Solmaz (zwei Tore) und Momo Hodolli die ETV-Talente noch zum Sieg. Der Eimsbütteler Onur Akcan wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Akcan lebt übrigens in Pinneberg und wird aus zeitlichen Gründen zukünftig auch in der Kreisstadt kicken.

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2011 | 19:16 Uhr

Die 1. Herren des Heidgrabener SV (Kreisliga 7) hatten mit dem Turniersieg nichts zu tun: In ihrer Gruppe A belegten sie nach vier Niederlagen den fünften und letzten Platz. Torreich ging es beim Auftakt zu, als Heidgraben gegen die SV Halstenbek-Rellingen II (Bezirksliga) mit 4:6 verlor. Philippe Schümann und Christoph Redmer trafen dabei jeweils doppelt und HSV-Coach Ove Hinrichsen gab zu: „Der Gegner war etwas abgeklärter als wir!“ Dann hieß es 1:3 gegen den Gastgeber TBS (HSV-Tor: Julian Hansen), ehe die Heidgrabener auf ihren Staffel-Rivalen SV Blankenese II trafen. Nach einem 0:1-Rückstand traf Schümann von links aus spitzem Winkel zum 1:1. Sehr ärgerlich, dass HSV-Keeper Pascal Fritz wenig später einen rechts von der Bande abgeprallten Schuss zum 1:2 passieren lassen musste. Nach zwei weiteren Gegentoren verkürzte Redmer, dessen Schuss noch abgefälscht wurde, zum 2:4-Endstand. „Bei uns stand keine Mannschaft auf dem Platz“, tadelte Hinrichsen und analysierte: „Wir hatten in Pinneberg zu viele offensiv denkende Spieler und zu wenig defensivstarke Akteure im Team!“

Im letzten Spiel gegen den SC Pinneberg, einen weiteren Konkurrenten aus der Kreisliga 7, sorgten die von Hinrichsen genannten Offensivstärken für eine 2:0-Führung: Der agile Redmer und, nach einer guten Parade von Fritz, Schümann mit einer herrlichen Direktabnahme trafen. Doch nachdem Denis Malysz das 3:0 verpasst hatte, kippte die Partie zugunsten der Pinneberger. „Dranbleiben jetzt“, forderte SCP-Coach Steffen Schreiber, nachdem sein Team zum 2:2 ausgeglichen hatte – und tatsächlich stand es plötzlich 5:2 für die Kreisstädter. Jan-Philipp Bätz konnte für die Heidgrabener mit einem schönen Weitschuss nur noch zum 3:5-Endstand verkürzen.

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