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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 22:18 Uhr

Fußball : Heidgraben ist erstmals Spitze

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zwecks Gegner-Spionage verfolgte Ove Hinrichsen am Sonntagvormittag die 5:7-Niederlage des 1. FC Quickborn beim SV Rugenbergen III. Durch die erste Saison-Niederlage des FCQ war für die 1. Herren des Heidgrabener SV der Weg an die Tabellenspitze frei: Hinrichsens Elf schlug am Nachmittag im Derby die 1. Herren des TV Haseldorf mit 2:0 und ist damit nun erstmals Spitzenreiter in der Kreisliga 8. „Das ist eine schöne Momentaufnahme, die wir gerne mitnehmen“, sagte Hinrichsen, dessen Team nun am Freitag, 12. September zum Topspiel beim FCQ gastiert.

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2014 | 20:56 Uhr

Zuvor hatten die Heidgrabener mit Schlusslicht Haseldorf einen sehr defensiv auftretenden Gegner. „Das war eine sehr zähe Angelegenheit“, sagte Hinrichsen. Die erste gute Chance hatten die Gäste: Jan Henrik Sötebehr scheiterte freistehend an HSV-Keeper Pascal Fritz (20.). „Ich hätte gerne den weiteren Spielverlauf gesehen, wenn wir in Führung gegangen wären“, trauerte TVH-Trainer Ralf Huckfeldt dem verpassten 0:1 hinterher. Zwei Minuten später fiel das 1:0 für Heidgraben: Dennis Malysz wurde 25 Meter vor dem Gäste-Gehäuse halblinks angespielt, zog dann parallel zur Strafraumgrenze nach innen und traf, da er nicht angegriffen wurde, von rechts aus 18 Metern ins lange Eck.

Die Haseldorfer blieben in Rückstand liegend ihrer Linie treu, tief in der eigenen Spielfeldhälfte zu stehen. „Mit unserem allerletzten Aufgebot waren wir nicht dazu in der Lage, einen offenen Schlagabtausch zu suchen – und in der ersten Halbzeit ist es uns gut gelungen, Beton anzurühren“, urteilte Huckfeldt. Während sich die Heim-Elf immer wieder spielerisch nach vorne kombinierte, agierten die Gäste bei ihren wenigen Angriffen nur mit langen Bällen.

Im zweiten Durchgang wurde das Übergewicht der Heidgrabener immer größer. Heiner Koch nahm Philippe Schümann zwar „weitgehend aus dem Spiel“, wie Huckfeldt es ausdrückte – trotzdem hätten Schümann, Lasse Leowald und Malysz die Führung ausbauen können; zudem hatte HSV-Kapitän Fabian Doell Pech, als sein 25-Meter-Schuss an die Latte krachte. „Wir haben es verpasst, frühzeitig für Klarheit zu sorgen“, so Hinrichsen. Huckfeldt beobachtete: „Die Heidgrabener wurden immer nervöser!“ Fast hätten die Gäste ausgeglichen: Als Fritz über einen Ball schlug, hätte Daniel Pump aus 20 Metern nur das leere Tor treffen müssen, schoss aber den am Boden liegenden Fritz an (70.).

Nach einem Foul an Schümann jagte Jesse Jacobsen den Freistoß aus 17 Metern gegen TVH-Aushilfskeeper Torben Feldmann (ersetzte den verletzten Michel Bäck) ins kurze Eck (81.). „Wir sind inzwischen dazu in der Lage, auch gegen defensive Gegner zu treffen“, lobte Hinrichsen.

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