zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 04:46 Uhr

Fussball : Heidgraben hofft wieder

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die 1. Herren des Heidgrabener SV haben am Dienstagabend den letzten Strohhalm, der sich ihnen im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga 7 bot, ergriffen und das Nachholspiel gegen die Sportfreunde Pinneberg mit 4:2 gewonnen. An der Uetersener Straße erwischte allerdings „Sporti“ den besseren Start und hatte in den ersten fünf Minuten schon zwei Großchancen, die HSV-Keeper Sven Seifert jeweils bravourös vereitelte. Auf der Gegenseite zirkelte Philippe Schümann den Ball von links aus spitzem Winkel auf die Latte (10.). Die Gäste machten das Spiel, trafen aber nicht. Ganz anders die Hausherren: Nach einer Linksflanke scheiterte Eike-Jendrik Willers an Sportfreunde-Torwart Dennis Laudi, den Abpraller nutzte Dennis Malysz zum 1:0 (30.).

shz.de von
erstellt am 18.Apr.2012 | 20:15 Uhr

Anschließend drängten die Pinneberger auf das 1:1 – doch kurz vor der Pause stand es plötzlich 2:0. Nach einem langen Pass lief Malysz durch und konnte, da ein Gäste-Akteur am Ball vorbei grätschte, zum 2:0 einschieben (42.). Nachdem Sportfreunde-Stürmer Rene Höhn für die Beleidigung eines Gegenspielers die Rote Karte gesehen hatte, pfiff Schiedsrichter Andre Rosin (vom FC Elmshorn) zur Halbzeit. „Der Platzverweis wird die Pinneberger nur beflügeln“, befürchtete HSV-Coach Ove Hinrichsen in der Pause – und er sollte Recht behalten. Denn nachdem Tim Siebels eine Linksflanke von Manuel Maresch nicht verarbeiten konnte, scheiterte im Gegenzug Unbehaun an Seiferts Fußabwehr, doch den Abpraller schob Khashayar Akbarzadeh Golzar zum 2:1 ein (55.).

Nachdem Jendrik-Eike Willers, neben Seifert bester Heidgrabener, in der 61. Minute noch zu hoch gezielt hatte, sorgte er kurz darauf für Nervenberuhigung und großen Jubel beim „kleinen HSV“, als er aus 22 Metern ganz genau Maß nahm und den Ball oben links in den Winkel jagte – ein Traumtor zum 3:1 (64.). Hinrichsen: „Das gab uns Luft zum Durchatmen!“ Während Sportfreunde-Trainer Andy Marten beklagte, dass sein Team „gegen 14 Mann“ spielen müsse (tatsächlich pfiff Rosin diskussionswürdig, aber keinesfalls nur pro Heidgraben), vergaben die Hausherren einige gute Chancen. „Da hätten wir abgeklärter sein müssen“, gab Hinrichsen zu. Dann nutzte der eingewechselte Pinneberger Marcel Peise einen Abwehrfehler zum 3:2 (86.). So mussten die Heidgrabener noch einmal zittern, ehe Schümann in der Schlussminute bei einem Konter mit dem Ball ins leere Gäste-Gehäuse lief.

„Am Anfang haben wir Glück gehabt und in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt, am Ende aber verdient gewonnen“, jubelte Hinrichsen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert