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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 03:14 Uhr

Heidgraben demütigt Heist

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gerade einmal 13 Minuten waren zwischen den 1. Herren des Heidgrabener SV und den 1. Männern des TSV Heist gespielt, da war das Kreisliga-Derby quasi schon entschieden. Dreimal musste Marcus Heydorn, der als Feldspieler erneut aushilfsweise das Heistmer Tor hütete, den Ball bis dahin bereits aus seinem Netz holen. „In der ersten Viertelstunde waren wir kollektiv im Tiefschlaf und haben dem Gegner die ersten drei Tore geschenkt“, tadelte TSV-Trainer Ingo Jopp.

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2014 | 21:29 Uhr

Philippe Schümann nach einem langen Pass von Tim Siebels (2.), Yannick Sippel nach einem Diagonalpass, den Manuel Maresch von der linken Seite aus so geschlagen hatte, dass Sippel rechts freie Bahn hatte (11.) sowie erneut Sippel, der einen Fehlpass von Keeper Heydorn ausnutzte (13.), legten früh eine 3:0-Führung für Heidgraben vor.

„Nach diesem furiosen Auftakt haben wir aber von der 15. Minute bis zur Pause nicht mehr genug investiert und um ein Gegentor gebettelt“, gab HSV-Coach Ove Hinrichsen zu. Weil die Hausherren nun kein Pressing mehr aufzogen, befreiten sich die Heistmer zunehmend besser. Jopp berichtete: „In den 20 Minuten vor der Pause haben wir endlich den Kampf angenommen und einige gute Chancen gehabt.“ Nach einem Eckstoß, den die Heidgrabener nicht richtig klärten, kam Andre von Glahn von der Strafraumgrenze aus zum Schuss; dieser ging zwischen mehreren Spielern hindurch, wurde noch abgefälscht und zappelte zum 3:1 im Netz (43.).

Das in der Pause in der Gäste-Kabine gefasste Vorhaben, an die eigene Druckphase anzuknüpfen, hielt nicht lange. Dann eroberte Sippel einen Ball und bediente Schümann, der sich gegen gleich fünf TSV-Spieler durchsetzte und zum 4:1 ins lange Eck vollendete (57.). Claus Riedemann hätte für Heist erneut verkürzen können, jagte den Ball nach einem perfekten Querpass von Rafael Vazquez aber über die Latte. „Danach haben die Heidgrabener ihre Vorteile gut ausgespielt“, lobte Jopp den Gegner. Schümann behauptete sich nach einem Pass von Tim Siebels und traf zum 5:1 ins lange Eck (68.). Jesse Jacobsen schickte rechts Jan-Philip Bätz steil, bei dessen Flanke musste Tim Siebels nur noch seinen Fuß hinhalten (74.). Und nach Jacobsens Vorarbeit zog Schümann mit dem Ball am Fuß quer durch den TSV-Strafraum und stellte mit seinem vierten Tor des Tages den 7:1-Endstand her (82.).

Während Jopp das Ergebnis als „etwas zu hoch“ einstufte, sagte Hinrichsen: „Auch in der Höhe haben wir mehr als verdient gewonnen – ein noch klareres Ergebnis wäre möglich gewesen, wenn uns nicht vier Treffer wegen Abseits aberkannt worden wären!“ Jopp sagte abschließend: „Auch, wenn uns elf Spieler gefehlt haben, war das ein Debakel, das muss man so sagen!“

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