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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 12:24 Uhr

Fu?ball : Heidgraben-Abstieg fix

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die 1. Herren des Heidgrabener SV steigen nach nur einem Jahr wieder in die Kreisklasse ab. Nachdem die Heidgrabener am Donnerstagabend im Wiederholungsspiel gegen den TuS Osdorf II nur ein 1:1-Unentschieden erreichten, haben sie vor dem an diesem Wochenende anstehenden letzten Spieltag in der Kreisliga 7 als Vorletzter einen uneinholbaren Vier-Punkte-Rückstand auf den rettenden 13. Rang. „Wir haben den Klassenerhalt nicht gegen Osdorf verspielt, sondern gegen die direkten Rivalen, wo wir zwölf Punkte verloren haben“, weiß HSV-Coach Ove Hinrichsen.

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2012 | 20:13 Uhr

Im zweiten Duell mit Osdorf (das erste war vom Referee nach seinem verbalen Disput mit dem Gäste-Trainer nach 70 Minuten beim Stand von 1:1 abgebrochen worden) schied HSV-Akteur Renke Willers schon nach fünf Minuten aus: In einem Luftkampf hatte er eine klaffende Platzwunde an der Unterlippe erlitten. Danach hatten die Heidgrabener Glück, dass die beiden TuS-Stürmer Rene Sagner und Konrad Fey aus besten Positionen wiederholt vorbei schossen, der Osdorfer Tim Jobmann zweimal den Pfosten traf (5., 24.) und HSV-Keeper Sven Seifert mit zahlreichen Glanzparaden das 0:1 verhinderte.

Auf der Gegenseite musste TuS-Torwart Joshua Gier nur bei einem Schuss von Marco Zemanek zupacken (17.), weil drei Freistöße von Philippe Schümann deutlich über das Ziel hinweg flogen (7., 20., 45.). In der Pause forderte Hinrichsen von seinen Spielern „noch mehr Aggressivität“ – und musste dann mit ansehen, wie sie sich 25 Minuten lang fast willenlos ihrem Schicksal ergaben. Bis zur 70. Minute war nicht zu erkennen, dass die Hausherren gewinnen mussten, um ihre Chance auf den Ligaverbleib zu wahren. Jobmann köpfte die Gäste nach einem Eckstoß in Führung (55.), die überfällig war.

In der Schlussphase wachten die Heidgrabener endlich auf und zeigten Kampfgeist: „Joker“ Maik Siebels scheiterte nach Schümanns scharfer Flanke an Gier (71.), dann zielte Schümann selbst von links aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbei (76.). Erst in der Schlussminute fiel das 1:1, als Schümann einen Freistoß einmal nicht direkt aufs Tor schoss, sondern an den langen Pfosten flankte, von wo Benjamin Köhnke den Ball querlegte und Daniel Müller aus Nahdistanz traf. In der Nachspielzeit flog noch einmal ein hoher Ball in den TuS-Strafraum, aber es reichte nicht mehr zum 2:1. Niedergeschlagen verließen die HSV-Spieler den Platz und Hinrichsen gab zu: „Phasenweise war das, was wir gezeigt haben, zu wenig!“

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