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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 17:21 Uhr

Fußball : Heidgraben 2:3 nach 2:0

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonntagmittag konnten auch die 1. Herren des Heidgrabener SV endlich ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2012 bestreiten: Beim Rang-Dritten Blau-Weiß 96 Schenefeld II galten die Heidgrabener als klarer Außenseiter und sahen sich von Beginn an in die Defensive gedrängt, gingen aber in der 27. Minute in Führung: Nach einem Schenefelder Eckstoß nahm Erkan Karakas den Ball auf und leitete ihn weiter zu Maik Siebels, der alleine aufs 96-Tor zulief, den Keeper überlupfte und das 0:1 erzielte. Danach häuften sich die Freistöße für die 96ziger – die aber nichts einbrachten – und die Fehlpässe der Gäste. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir den Ball länger halten und ruhiger spielen – aber man muss bedenken, dass es unser erstes Spiel nach der Winterpause war“, so HSV-Coach Ove Hinrichsen.

shz.de von
erstellt am 12.Mär.2012 | 21:08 Uhr

Nach der Pause drängten die Blau-Weißen, nun mit dem Wind im Rücken, auf den Ausgleich – aber die Heidgrabener Abwehr stand gut und HSV-Keeper Patrick Seifert rettete mehrmals bärenstark. Nachdem Seifert eine Ecke per Faust weggeboxt hatte, preschte Manuel Maresch über die rechte Seite nach vorne und fand mit einem Traumpass Philippe Schümann, der überlegt zum 0:2 vollstreckte (58.). Top-Torjäger Schümann war erst nach der Pause eingewechselt worden, was Hinrichsen wie folgt erklärte: „Er hatte sich am 28. Januar beim Hallenturnier in Tornesch verletzt und nachdem diese Verletzung in unserem einzigen Testspiel bei TBS Pinneberg wieder aufgebrochen war, wollte ich ihn nun nicht über 90 Minuten bringen!“

Nach einer weiteren starken Seifert-Parade (62.) kam Maresch nach einem Schenefelder Diagonalpass im eigenen Strafraum einen Tick zu spät und foulte seinen Gegenspieler. „Ich hätte den Ball doch gehabt“, ärgerte sich Seifert über Mareschs Aktion, die der Schiedsrichter zu Recht mit einem Elfmeter ahndete: Denis Thomas von Appen verlud Seifert und verwandelte zum 1:2 (72.). „Danach haben wir aufgehört, selbst Fußball zu spielen“, gab Hinrichsen zu. Nachdem Schümann einen Freistoß von links ins Außennetz gezirkelt hatte (78.), hatten die Heidgrabener keine einzige Offensivaktion mehr. Auf der Gegenseite köpfte Marc Eggerstedt eine Maßflanke von links, die Gäste-Akteur Marco Zemanek nicht klären konnte, gegen Seiferts Laufrichtung zum 2:2 ein (83.). Drei Minuten später war es erneut Eggerstedt, der nach einem langen Diagonalball das 3:2 erzielte. „Das war eine ganz bittere Niederlage“, so Hinrichsen, der sich ärgerte: „In Schenefeld hätten wir Bonus-Punkte holen können ...“

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