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Einwandererbund : Harun Öznarin ist Präsident

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Einwandererbund (EWB) hat gewählt: Neuer Präsident ist Harun Öznarin. Neben Neuwahlen haben Ehrungen und ein Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2015 auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung in den Vereinsräumen in der Elmshorner Feldstraße gestanden.

Öznarin ist mit dem Verein, der 1995 von Einwanderer-Eltern mit dem Ziel gegründet wurde, die Situation der aus dem Ausland stammenden Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im schleswig-holsteinischen Erziehungs- und Bildungsbereich zu verbessern und ihre Integration in die Gesellschaft zu beschleunigen, aufgewachsen und fühlt sich ihm eng verbunden. In den vergangenen sechs Jahren war er für die Finanzen zuständig. Unterstützt wird Örnarin zukünftig von den Vizepräsidenten Reinhard Pohl, Karl-Fred Pentzek und Hansjörg Mauch. Insgesamt verteilt sich die Vorstandsarbeit des Einwandererbundes auf 15 Mitglieder. Aynura Guliyev ist die neue Kassenwartin, Nazan Malkoc wurde erneut zur Sekretärin beziehungsweise Schriftführerin gewählt und Baris Karabacak ist der neue Pressesprecher des Vereins. Den Prüfungsausschuss bilden Seref Akdem, Halil Akkaya sowie Azmi Akgül. Ferner gehören dem Vorstand fünf aktive Beisitzer an, die sich in verschiedenen Bereichen einsetzen werden.

Der zurückgetretene Präsident Hayri Öznarin, der den Verein mit Leidenschaft und Ehrgeiz 20 Jahre lang aufgebaut und geführt hat, übergab dem neuen Präsidenten sowie dem neuen Vorstand eine professionelle Einrichtung mit über 20 Projekten. Mauch hielt eine emotionale Rede, in der er sich im Namen des Gesamtvereins bei dem bisherigen Präsidenten für seine erfolgreiche und engagierte Arbeit bedankte und überreichte ihm mehrere Präsente. Hayri Öznarin wurde zum ersten Ehrenpräsidenten in der Geschichte des Einwandererbund ernannt.

Dr. Ernst Rossmann, SPD-Bundestagsabgeordneter des Kreises Pinneberg, der der Einladung des EWB befolgt war, dankte Öznarin ebenfalls für die geleistete Arbeit und überreichte ihm ein kleines Präsent. Gleichzeitig gab der Einwandererbund seine Pläne für 2015 bekannt: Direkt aus dem NSU-Prozess in München wird Rechtsanwalt Alexander Hoffmann am 8. Mai nach Elmshorn kommen. Er will von dem Prozess gegen Beate Zschäpe berichten und Fragen nach dem Prozess, dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) und seinen Helferinnen und Helfern beantworten. Am 16. Juni ist Innenminister Stefan Studt beim Einwandererbund zu Gast. Auf einer öffentlichen Veranstaltung will er unter anderem zur Diskussion um ein Einwanderungsgesetz und die Aufnahme von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein und im Kreis Pinneberg Stellung nehmen.

Der Einwandererbund e.V. bietet weiterhin Integrationskurse an, in denen Einwanderer in 600 bis 900 Stunden Deutsch lernen. Kurs-orte sind Elmshorn und Uetersen, bei Bedarf werden auch Kurse in Itzehoe oder Pinneberg eingerichtet. Außerdem bietet der Einwandererbund an fünf Tagen in der Woche Migrationssozialberatung für Einwanderer und ihre einheimischen Familienangehörigen an. Alle Termine finden sich unter www.ewbund.de oder auf der EWB- Facebook-Seite.

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erstellt am 03.Mär.2015 | 22:01 Uhr

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