zur Navigation springen

Theater an der Friedrich-Ebert-Schule : Harter Stoff aus Kindermund

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Theater-AG der Friedrich-Ebert-Grundschule hat schon so einiges auf die Bühne gezaubert. Mehr oder weniger hatten diese Theaterabende einen heiteren Charakter, waren es doch (klassische) Stücke mit lustigem, kurzweiligem Inhalt. Schwere Kost hat AG-Leiterin Eilika Plath den Kindern bislang nicht vorgesetzt. Am 25. Januar soll nun gezeigt werden, dass die Grundschüler auch solches Szenario beherrschen.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2016 | 18:31 Uhr

Um 19 Uhr beginnt in der Aula der Schule an der Berliner Straße die Aufführung einer Theaterinszenierung des wohl bekanntesten Märchens von Hans Christian Andersen. „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“ heißt es. Andersen schrieb es 1845 während eines neuntägigen Aufenthalts auf dem Schloss Gravenstein an der Flensburger Förde. Es ist die tragische Geschichte eines kleinen Mädchens, das frierend auf der Straße Schwefelhölzchen verkauft und dabei in den Tod gleitet.

Die 18 Kinder der Theater-AG freuen sich auf den Theaterabend, haben sie doch fleißig geprobt und sich dabei auch mit der Tragik des Märchens auseinandergesetzt. Das Mädchen, um das es geht, lebt mit anderen Kindern in einem Waisenhaus, das von Nathania, einer wirklich bösen Leiterin, geführt wird. Entsetzlichen Schikanen ausgesetzt, fristen die Kinder dort ihr armseliges Leben, sind Kälte und Hunger schutzlos ausgeliefert und müssen für ihre kärgliche Ration Essen auch noch arbeiten, nämlich Schwefelhölzchen verkaufen. Langsam erfriert das Kind bei diesem Job.

Auch auf der Bühne der Friedrich-Ebert-Schule wird am 25. Januar gestorben. Der Tod des Mädchens markiert aber zugleich einen Wendepunkt.

Er ist ein Neubeginn für die Überlebenden, die weiterhin in diesem Waisenhaus existieren müssen.

Der Eintritt ist wie gewohnt frei. Spenden für die weitere Arbeit der Theater-AG sind am Ausgang jedoch willkommen.

Da diese Theater-Aufführung bereits im Vorfeld großes Interesse hervorruft, wird empfohlen, die Aula rechtzeitig aufzusuchen, um einen Sitzplatz zu ergattern. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Stühle ist begrenzt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert