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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 10:22 Uhr

Harsche Kritik an den Uninteressierten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Den Job als Erste Vorsitzende mache ich nicht für mich, sondern für den Handballsport im TSV Uetersen. Aus diesem Grunde finde ich es unfair, dass man sich nicht einmal im Jahr die Zeit nimmt, zur Abteilungsversammlung zu kommen. Das ist eine schlechte Nummer, dass jene nicht da sind, die viel fordern. Wenn alle so wenig interessiert sind, dann müssen diese selbst sehen, wie sie etwas organisieren können. Ich bin überzeugt, dass sie nicht einmal die Uhren in der Halle zum Laufen bringen.“ Das war eine harsche Kritik von Silke Ladiges zur Abwesenheit der Spielerinnen und Spieler.

shz.de von
erstellt am 27.Mär.2012 | 21:20 Uhr

Berichten konnte Ladiges, dass die Saison 2010/11 recht gut lief. Die 1. Frauen und 1. Männer waren in der Landesliga (zweithöchste Hamburger Liga), die Zweiten Mannschaften nach ihrem Aufstieg nur eine Liga darunter. Die A-Jugend wurde Hamburger Meister. Die laufende Saison läuft mehr recht als schlecht, wobei die 1. Männer sogar die Chance haben, um den Aufstieg mitzuspielen. Eine mögliche Relegation, wenn Platz eins nicht erreicht wird, wäre am 5./6. Mai.

Im Nachwuchsbereich dagegen treten große Probleme auf. Die Fünftklässler haben Nachmittagsunterricht. Anschließend ist ein intensives Training kaum möglich. Abmeldungen hat es auch durch das Abitur nach acht Jahren (G8) gegeben. „In vielen Jahrgängen können wir keine Mannschaft stellen, dieses wird sich in den nächsten Jahren kaum ändern“, so Ladiges.

Lichtblicke tun sich bei der männlichen B-Jugend auf. Durch die verpasste Qualifikation zur Oberliga spielt die Mannschaft nur in der Landesliga. Obwohl das Team unterfordert ist, lässt es sich nicht hängen. Viele Gegner wurden förmlich „abgeschlachtet“. Im Pokal hat man das Halbfinale erreicht und spielt morgen ab 18.45 Uhr in der Seminarstraße gegen den TSV Ellerbek 1 (Hamburg-Liga) um den Einzug in das Finale. Positiv ist auch, dass aus der A-Jugend einige Spieler vor dem Sprung in den Herrenbereich stehen. Schiedsrichterobmann Jörg Schwarz berichtete, dass der TSV 21 Schiedsrichter hat, von denen allerdings sechs ausscheiden werden, weil sie die erforderlichen Spielleitungen nicht erfüllt haben. „Damit fehlt uns dann mindestens ein Schiri. Vielleicht raffen sich einige auf, den Schirischein zu machen, denn die 125 Euro, die wir bei „Unterbesetzung“ zahlen müssten, können wir sparen.“ Diesen Appell richtete er an die Versammlung. Einstimmigkeit herrschte bei den Wahlen. Der Zweite Abteilungsleiter Jörg Schwarz wurde für drei Jahre wiedergewählt. Er ist weiter kommissarisch als Schiedsrichterobmann tätig. Alex Tank bekam das Votum zum Beisitzer für zwei Jahre. Dazu wurden Kassenprüfer und sechs Delegierte für die Versammlung des Gesamt-TSV gewählt.

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