Ausstellung im POMM 91 : Harmonie und Farbenpracht der Natur

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Wie viel Schönheit, Harmonie und Farbenpracht die Natur hervorbringt, verdeutlichen die großformatigen Blumen- und Landschaftsbilder, die seit gestern das Foyer der Begegnungsstätte POMM 91 schmücken.

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14. Januar 2015, 19:00 Uhr

Gemalt hat die Aquarelle, die den Betrachter in exotische Landschaften und Kulturen eintauchen lassen, aber auch zeigen, wie märchenhaft die Kösterkuhle Tornesch und die Kraniche auf dem Darß wirken, der 85 Jahre alte Hobbymaler und Yogalehrer Hans-Georg Schoen.

Er lädt am Sonnabend, dem 17. Januar, zur Vernissage ein. Interessierte sind herzlich um 11 Uhr im POMM 91-Foyer willkommen.

Filigran oder auch mit kräftigem Pinselstrich stellt Hans-Georg Schoen in seinen Bildern dar, was ihn beim Aufenthalt in der Natur und seinen Reisen in ferne Länder inspiriert. 22 Bilder hat er aus seinem umfangreichen Bilderfundus für die Ausstellung, die bis Ende März zu sehen ist, ausgewählt. Im Rahmen der Vernissage wird der pensionierte Gymnasiallehrer seine Bilder und deren Entstehungsgeschichte erläutern. Seit 1999 lebt Hans-Georg Schoen in Tornesch.

Geboren wurde er am 18. August 1929 in Schillersdorf bei Stettin. Die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges führten ihn und seine Familie in die Nähe von Osnabrück. Nach seiner Lehrerausbildung ging Hans-Georg Schoen 1952 als Hauslehrer nach Kolumbien. Dort entdeckte er seine Freude am Malen und seine Neigung zum Yoga. 1960 unterrichtete er an einer Boarding School in England. „Dort wurde mein Drang zum Malen durch die englische Landschaft gestärkt und ich hatte meine erste Ausstellung“, erinnert sich der vitale Senior gerne zurück. Es folgten weitere fünf Jahre Lehrer-Aufenthalt in Kolumbien. Ab den 1970er Jahren war Hans-Georg Schoen dann als Gymnasiallehrer in Wedel tätig.

Bis zu seiner Pensionierung standen jedoch Schule, Sport, die Familie mit vier Kindern und sein Yogaunterricht – Hans-Georg Schoen gehörte zu den ersten Yogalehrern in Deutschland – im Mittelpunkt. Erst als Pensionär fand er wieder die Muße zum Malen und vertiefte sein Können im Privatunterricht der Malerin Elke Hecht. „Sich ganz beim Malen eines Bildes zu verlieren, sind Augenblicke höchster Präsens und Glücks“, betont Hans-Georg Schoen. So ihm seine Tätigkeit als Yogalehrer Freiraum lässt, sitzt er an der Staffelei. Aber auch den Austausch mit anderen Hobbymalern möchte der 85-Jährige nicht missen. Er besucht den Malkurs von Uta Främke an der VHS Tornesch-Uetersen. „Ich genieße die Anregungen in dieser Gruppe und ich danke meinen Nachbarn Meta und Uwe Sörensen sowie Ute Leszinski vom POMM 91 für die Hilfe beim Aufbau dieser Ausstellung“, so Hans-Georg Schoen.

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