Elbjazz Festival : Hamburger Hafen wird Jazz-Magnet

Der Hamburger Hafen, der drittgrößte Containerhafen Europas, mehr als 130 Millionen Tonnen an verschiedensten Handelswaren werden jährlich abgefertigt. Ganz nebenbei ist der Hafen ein prägendes Element für das Stadtbild der Hansestadt an der Elbe, doch schon lange findet auf dem Gelände nicht nur Wirtschaft statt, sondern vor allem Kulturveranstaltungen finden mit zunehmender Quantität den Weg auf das Hafengelände.

shz.de von
27. Februar 2013, 20:26 Uhr

Das Elbjazz Festival ist wohl eines der besten Beispiele, was die kulturelle Vielfalt der Events rund um den Hamburger Hafen angeht. Auf Barkassen, in der Speicherstadt und an vielen anderen außergewöhnlichen Orten spielen mehr als 50 renommierte Künstler aus der ganzen Welt. Nicht nur Jazz steht auf dem Programm, viel mehr ist das musikalische Angebot auf dem Festival wie eine intensive Reise um die ganze Welt. Stile aus Afrika, Amerika treffen auf Klänge aus der arabischen Welt. Tradition vermischt sich mit Moderne. Der Sänger „Jamie Cullum“ ist für das diesjährige vierte Elbjazz Festival als Headliner angekündigt. Nicht zu Unrecht wird der Musiker weltweit als einer der bedeutendsten Jazz- und Pop-Musiker der Gegenwart bezeichnet. Er kennt sich in seinem Fach aus, was er bereits mit diversen durchdachten Neuinterpretationen von Klassikern aus dem Jazz unter Beweis gestellt hat. Seine fünf Studio-Alben verbinden Tradition mit Moderne gleichermaßen, wie das Elbjazz Festival selbst auch. „Jamie Cullum“ ist gewissermaßen also prädestiniert für die Rolle des Headliners in diesem Jahr.

An Hammod-Orgel und Klavier präsentiert sich einer der wohl bekanntesten Protagonisten des diesjährigen Elbjazz Festivals: „Charlie Wood“ spielt R’n’B so, als hätte er ihn selbst erfunden. Seine durcharrangierten Stücke zeichnen sich durch einen unverkennbaren Swing aus und auch die witzigen Texte, die der in Memphis geborene Sänger und Pianist schreibt, sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Der Libanese Ibrahim Maalouf hat einen vielschichtigen musikalischen Hintergrund und so verschmelzen in seiner Musik typisch Arabische Klänge mit Elementen aus Amerikanischer Musik. Außerdem hört man Soul, Funk und auch Balkan aus seinen Stücken deutlich heraus. Fans von Weltmusik werden in dem Ambiente der Musik unter Garantie in Ekstase aufgehen.

Weitere Größen, die auf dem Elbjazz Festival 2013 anzutreffen sein werden, sind unter vielen anderen „Roger Cicero“, „Tin Men And The Telephone“, „Girls In Airports“ und auch das „European Jazz Ensemble“ wird mit von der Partie sein.

Karten für das Festival sind im Vorverkauf zu einem Preis von 79 Euro erhältlich. Die Komfort-Tickets, die Zugang zu speziell eingerichteten Lounges und Sitzplätzen ermöglichen, sind ab einem Preis von 119 Euro zu erwerben. Beginn des Elbjazz Festival 2013 ist am Freitag, den 24. Mai, ab 18 Uhr. Am darauffolgenden Sonnabend, den 25. Mai werden den gesamten Tag über zahlreiche Konzerte angeboten. Alle weiteren Informationen zu dem Festival und allen Künstlern unter: www.elbjazz.de

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