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Der Hochzeitsservice : Hamburg und Kiel sagten Nein In Uetersen kennt man nur Ja

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Hamburg waren alle Standesämter geschlossen, in Kiel war man ebenfalls bereits im Feierabend. Einzig die Hochzeitsstadt Uetersen hatte an Silvester ein Herz – für insgesamt 19 Paare, die sich am letzten Tag des Jahres das Ja-Wort geben wollten. Und nur dann! Anke Schlüter und Kerstin Noffke waren die amtierenden Standesbeamten, die bis um 17 Uhr verheirateten. Und das im Trauzimmer des Rathauses, im Café Langes Mühle und im Tornescher Heimathaus.

shz.de von
erstellt am 01.Jan.2016 | 18:20 Uhr

Marco und Kerstin Thede waren aus Hamburg angereist. Beide arbeiten bei der Polizei und freuten sich, von Uetersen aus die Fahrt in den 7. Himmel antreten zu können.

In Weddelbrook bei Bad Bramstedt zu Hause sind Anja und Holger Wesenberg. Der Bräutigam arbeitet in der Landwirtschaft, sie ist im Einzelhandel tätig. Auch dieses Paar wollte unbedingt an Silvester verheiratet werden. Doch im ganzen Kreis Segeberg fand sich kein Standesamt, das diesen Service übernehmen wollte. Also wurde die Fahrt gen Süden angetreten. Dort wurde beiden zu ihrem Glück verholfen. Selbst die Landeshauptstadt kennt einen Hochzeitsservice an Silvester nicht. So machten sich auch Sina und Daniel Hitschler aus Kiel auf den recht langen Weg in das Südholsteinische, wobei zumindest die Bekanntschaft des Paares Uetersen bereits gut kannte – als Tagungsort.

Das Gespräch wurde diesbezüglich auf die Hochzeitsinsel gelenkt, die allerdings aufgrund der Witterung auch nicht von diesem Paar in die engere Wahl gezogen worden war. Die Sachbearbeiterin und der selbstständig Tätige heirateten im Café Langes Mühle.

Stefanie Messerschmidt-Wirszints waren wiederum aus der benachbarten Hansestadt angereist. Sie ist gelernte Altenpflegerin, er Projektmanager im IT-Bereich. Alle Paare eint, dass sie zur Party nach Hause fuhren, allerdings mit dem Versprechen, Uetersen, die Stätte ihrer Eheschließung, auch in Zukunft als gemeinsames Ziel im Auge zu behalten.

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