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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 04:51 Uhr

Halstenbekerin hatte das beste Rezept

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Heidi Wilsing aus Halstenbek hat einen Wettbewerb der Metropolregion Hamburg gewonnen. Im Rahmen der Sommeraktion „Auf die leckere Tour – Mit Genuss durch die Metropolregion Hamburg“ baten Prominente um die Einsendung typischer Rezepte aus der Region. Heidi Wilsing überzeugte mit Großmutters Klassiker „Birnen, Bohnen und Speck“. In dieser Woche wurde ihr der Gewinn überreicht, ein Fahrrad im Wert von 550 Euro.

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erstellt am 23.Okt.2013 | 21:17 Uhr

Zusammen mit 20 regionalen Tourismusorganisationen und der Hamburg Marketing GmbH hatte die Metropolregion in diesem Jahr zu 23 kulinarischen Radtouren mit einer Länge von bis zu 50 Kilometern durch die vier angeschlossenen Bundesländer eingeladen. Da ging es etwa unter dem Titel „Schlossgeister und Schaumschläger laden ein“ durch die Kulturlandschaft des Eidelandes und der Lewitz oder unter dem Motto „Tortenradeln“ von Lübeck nach Travemünde. Auch eine Tour durch die Seeste

rmüher Marsch hatte die Metropolregion im Angebot, die einzige, die durch den Kreis Pinneberg führte. Empfohlen wurden unter anderem Besuche des Melkhus’ und Restaurants „To’n Vossbau“ in Seestermühe sowie der Aal-Kate in Neuendeich.

Begleitet wurde die Radfahr- und Genießerkampagne von dem Wettbewerb. 280 Rezepte erreichten die Mitglieder der hochkarätig besetzten Jury mit Sterneköchin Cornelia Poletto an der Spitze. Zwar nahmen vor allem Menschen aus dem Gebiet der Metropolregion teil, aber auch aus Bayern gingen Rezepte ein. Der Schwerpunkt lag dennoch auf den klassischen norddeutschen Gerichten mit entsprechend regionalen Zutaten, etwa Heide-Kartoffelsuppe, Fischtopf, Blaubeer-Buttermilch-Pfannkuchen oder Schwarzwurzelgratin. Die Juroren, darunter auch NDR-Moderator Jan-Malte Andresen, Gastronom Johann Graf von Bernstorff, ein Bioland-Kartoffelzüchter und die Geesthachter Spargelkönigin Alyssa I., ließen sich bei ihrer Entscheidung leiten von Kriterien wie die Originalität des Rezeptes, die regionale Herkunft der zu verwendenden Zutaten sowie die enge Verbindung des Gerichtes mit Norddeutschland. Zudem sollten sie leicht nachzukochen sein. Die vier besten Gerichte kochte die Jury in Cornelia Polettos Kochschule. Am Ende entschied der Geschmack. Auf den Plätzen zwei bis vier landeten die „Wendischen Spargelküchlein“ nach einem Rezept aus dem Wendland, eine Rote-Grütze-Schmand-Torte nach einem Rezept aus Dorfmark sowie Kohlrouladen mit Lachs-Krabbenfüllung nach einem Büsumer Rezept. Wer die Gerichte nachkochen möchte, findet sie im Internet.

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