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Konzert in der Klosterkirche : Halleluja, es wird frohlocket

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Warum zu Weihnachten nicht einmal klassische Musik verschenken? Nicht den kleinen Silberling – nichts Konserviertes. Sondern etwas Handgemachtes. Etwas Gegenwärtiges, Echtes.

Live dabei sein zu können, ist für viele Zeitgenossen mit Freude und Genuss verbunden. Und das ist gleich zum Jahresbeginn 2016 möglich. Dafür sorgt die evangelisch-lutherische Kantorei „Uetersen – Am Kloster“, die zu einem besonderen Neujahrskonzert in die spätbarocke Klosterkirche einlädt.

Am Sonntag, 3. Januar, wird nicht nur Händels Messias (Teil 1) aufgeführt, sondern auch der 5. Teil des Bachschen Weihnachtsoratoriums. Diese fünfte Kantate des Oratoriums wurde für den 1. Sonntag nach Neujahr komponiert.

Uetersen orientiert sich dabei also an der Aufführungspraxis früherer Jahrhunderte. Damals wurde das Weihnachtsoratorium nicht als geschlossenes Konzert, sondern als Kantatenfolge „entzerrt“ aufgeführt.

Nach den reich gefüllten Festtagen bietet das Konzert eine gute Möglichkeit, das Weihnachtsfest aus- und nachklingen zu lassen. Bis zum Heiligen Abend besteht noch Gelegenheit, für die Lieben Karten zu kaufen und diese zum Heiligen Abend unter den Tannenbaum zu legen. Tickets gibt es im Buchhaus Lavorenz. Sie kosten 27,50 Euro (Kirchenschiff) und 16.50 Euro (Empore).

Zum Inhalt der Werke: Der erste Teil des Messias erzählt die Verheißung der Geburt Christi. Und natürlich wird bei diesem ersten Konzert im Jahre 2016 das berühmte „Halleluja“ nicht fehlen. Die Kantate V von Bach berichtet von der Geschichte um den König Herodes. Neben dem Chor konnte Kantor Eberhard Kneifel, der von 19 Uhr an am Dirigentenpult stehen wird, bekannte Gesangssolisten gewinnen: Katherina Müller (Sopran), Alex Potter (Altus), Mirko Ludwig (Tenor) und Konstantin Heintel (Bass), werden die Arien interpretieren. Begleitet werden die Sänger von den Musikern des Barockorchesters Elbipolis aus Hamburg. Das Orchester um den Konzertmeister Jürgen Groß hat es sich zur Aufgabe gemacht, die historische Aufführungspraxis besonders zu berücksichtigen und wird somit für die besondere Klangfarbe dieses Konzertes sorgen.

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erstellt am 21.Dez.2015 | 21:00 Uhr

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