Holmer Messefenster : Händler, Heiler, Hasen

Das achte „Holmer Messefenster“ hat gestern mehrere Hundert Besucher angezogen. 28 Händler und Kunsthandwerker stellten ihre Erzeugnisse in Dunker’s Gasthof aus. Sie zeigten sich sehr zufrieden.

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03. November 2013, 19:12 Uhr

„Die Stimmung ist angenehm. Keiner ist nur auf Schnäppchen aus. Die Besucher wertschätzen das hier“, sagte Elke Menzel. Zusammen mit Antje Grote betreibt sie die Firma LiBelle. Die Holmerinnen boten aus Merino- Wolle selbst gehäkelte Mützen, Deko aus Elbtreibholz, in Beton gegossene Kerzenständer, Türkeile aus Eichenholz mit Porzellanknäufen, Mini-Vogelhäuser als Verpackungen für Geldgeschenke, Taschen und mehr an – alles in Handarbeit gefertigt.

Martina Ringel von der gleichnamigen Holmer Baumschule stellte bereits zum zweiten Mal bei der Messe aus. Sie hatte rustikale Deko in verhaltenen Farben für den Garten im Angebot, etwa Emaille-Tassen mit Blumenzwiebeln in Moos und ein Zapfenwindlicht aus gerostetem Eisen. „Für mich ist die Messe das Jahres-Highlight, weil hier am meisten los ist und die Leute sehr mitnahmefreudig sind“, sagte sie.

Dänische Kleider und Röcke für die moderne Frau pries Almut Grünler an. „Nichts muss man bügeln. Man streift es einfach über und sieht sofort schick aus“, sagte die Wedelerin. Sie bedaure, dass Frauen kaum noch Kleider und Röcke trügen, zumal diese viel bequemer als Hosen seien. „Ich hoffe, dass Frauen sich wieder zu ihrer Weiblichkeit bekennen“, so Grünler.

Einen Schwerpunkt bildete die Gesundheit. Petra Michel stellte sich als Präventionsmechanikerin vor. „Ich beschäftige mich mit der Pflege, Wartung und Reparatur des menschlichen Körpers“, sagte die Elmshornerin. Sie bot eine Anleitung zum Basenfasten an und reichte ein Pulver aus 16 gefriergetrockneten Gemüsesorten zur Entsäuerung. Das Interesse daran sei groß. Erstmals präsentierte der Pianist Richard Rossbach aus Itzehoe selbst komponierte Meditationsmusik. Bei Esoterikmessen gäbe es zwar eine größere Nachfrage. Doch die Anfahrt habe sich gelohnt. „Es ist schön lebendig“, sagte er.

Barbara Teßmer aus Haselau richtete die Ausstellung zum ersten Mal aus. „Ich bin super zufrieden“, sagte sie. Ab 11 Uhr sei der Gasthof voll gewesen. „Die Kunden finden das sehr schön, weil die Vielfalt noch größer ist“, sagte sie. Robert Wieber etwa hatte nicht nur den neuen Kalender des Lions-Club Elbmarsch, sondern auch Osterhasen im Angebot.

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