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Elternabend : Gymnasium: Freie Fahrt zum Abitur

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In acht Jahren zum Abitur gelangen – wer das möchte, muss in Schleswig-Holstein ein Gymnasium besuchen. Zum Beispiel die renommierte Ludwig-Meyn-Schule, die sich seit einigen Jahren wieder in Uetersener Trägerschaft befindet. Das Gymnasium wird derzeit von rund 1300 Schülern besucht. Nach den Sommerferien könnten 150 Mädchen und Jungen dazukommen. Aufgrund der guten Resonanz beim jüngsten Elternabend ist davon auszugehen, dass am 2. September, dem landesweiten Einschulungstag, erneut sechs Sexten gebildet werden.

Der „Run“ auf das LMG hält an, da schreckt auch G8 nicht ab. Inzwischen ist das „Monster“ von einst ein recht friedliches Kätzchen geworden, mit dem sich nicht nur die Lehrer – sondern auch die Schülerschaft arrangiert hat.

Hans-Jürgen Brede, der Unterstufenkoordinator (Klassenstufen fünf bis sieben) sowie Schulleiter Alexej Stroh entschärften selbst die G8-Hürde, indem sie von einer Normalität sprachen, die sich eingestellt habe. Die Schüler kämen in der Regel bestens damit zurecht. Unter anderem hatten die einzelnen Fachschaften dazu beigetragen, indem sie Lehrpläne durchforsteten und den „Ballast“ entsorgten.

Das Gymnasium solle begabte Schüler, die zur Leistung bereit sind, im Anschluss an die Grundschule zur allgemeinen Hochschulreife führen, wurde definiert. Alexej Stroh stellte die Formen und die Dauer des Unterrichts vor, und informierte darüber, dass am Gymnasium mit dem Erlernen der zweiten Fremdsprache bereits in Klassenstufe sechs begonnen werde. Gemeinschaftsschulen beginnen damit in der Regel erst ab der Klassenstufe sieben. Was die Durchlässigkeit hemmt. Er sprach von einem tollen AG-Angebot (zum Beispiel Aerodynamik und Altgriechisch), Brede erläuterte die Entwicklungsberichte und ihre Kompatibilität mit den Ansprüchen eines Gymnasiums. Sicher und überwiegend sicher in den Kernfächern Deutsch und Mathematik seien gleichbedeutend mit einer Empfehlung zum Gymnasium, das heiße jedoch nicht, dass andere Kinder scheiterten. Brede riet Eltern in diesen Fällen aber zum Informationsgespräch. Schlimm, auch für die Lehrer, sei es, wenn Kinder das LMG nach der Klasse sechs verlassen müssten.

Vorgestellt wurde das enorme Beratungs- und Förderangebot am LMG, das mit der Einrichtung der „Lernwerkstatt“ ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden hat. Diese Einrichtung mit Hausaufgabenbetreuung erläuterte Björn Manthey, der sie auch betreut. Erklärt wurde den Eltern das System der Schulmensa, verpflichtend für Schüler der Unterstufe.

Am LMG (offene Ganztagsschule) könnten sich Kinder nach ihren Begabungen verwirklichen und viel Spaß zusammen haben, wurde verdeutlicht. Einen Einblick über die gesamte Bandbreite der Bildungseinrichtung erhält, wer am Sonnabend zum „Tag der offenen Tür“ kommt. Neben der Teilnahme am „Schnupperunterricht“ besteht von 9 bis 12 Uhr Gelegenheit, sich die gesamte Schule anzuschauen.

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erstellt am 17.Feb.2015 | 21:50 Uhr

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