Arbeit zur Situation 1945 Vertriebener : Gymnasiasten suchen Zeitzeugen

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Im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema Heimatvertriebene suchen Schüler des Ludwig-Meyn-Gymnasiums Heimatvertriebene der Jahre 1945/46. Die Schüler sind bei ihrer Arbeit auf Berichte und Erlebnisse von Zeitzeugen angewiesen.

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16. Oktober 2015, 18:19 Uhr

Ziel des Projektes der Mitglieder des Wirtschaft- und Politikprofils des 11. Jahrgangs ist es, die Geschichten der Zeitzeugen zu dokumentieren und die Begegnung von Vertriebenen und Einheimischen nach dem Zweiten Weltkrieg zu untersuchen. Timo Landmann vom Politikprofil sagt dazu: „Wir wollen einen besonderen Fokus auf die Art der Hilfe legen. Wie begegneten sich die verschiedenen Personengruppen? Waren sie willkommen? Wie begannen die Vertriebenen ihr neues Leben?“

Die Motivation, sich mit dem Thema zu beschäftigen, erklärt Finn Cornils: „Weil die Heimatvertriebenen ein Stück deutscher Geschichte sind, das nicht einfach so verloren gehen sollte.“ Philipp Lorenz, der ebenfalls an den Recherchen beteiligt ist, ergänzt: „Man sollte der heutigen Generation die Möglichkeit geben, in die damalige Problematik einzutauchen“.

Damit die wissenschaftliche Arbeit des Ludwig-Meyn-Gymnasiums realisiert werden kann, bedarf es möglichst vieler Zeitzeugen. Daher freuen sich die Schüler nun auf neue Kontakte. Koordinator des Projektes ist Lehrer Sönke Zankel. Er ist telefonisch unter der Rufnummer 04122/46030 (Schulsekretariat) erreichbar. Wahlweise steht die E-Mail-Adresse „timo.landmann@ gmx.de“ zur Verfügung.

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