Guter Freigewässer-Start

Obwohl durch den verspätet einsetzenden Sommer auch das Wasser in der Ostsee und Nordsee im Juni noch kälter als erwartet war, starteten die Sportler der DLRG Region Uetersen bereits Anfang Juni beim „Lifesaving-Cup“ in Eckernförde in die Freigewässersaison. Acht Aktive aus der Rosenstadt waren dabei: „Auch unsere Jüngsten konnten hier bei kühlen Wassertemperaturen von 14 Grad wichtige Erfahrungen sammeln und erste Erfolge einfahren“, berichtete Katharina Stephan von den Uetersener Rettungssportlern.

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15. Juli 2015, 19:17 Uhr

In der Altersklasse 11 bis 13 wurde Alina Kernchen Dritte im „Run-Swim-Run“ und belegte auch in der Gesamtwertung den dritten Platz. In der männlichen Altersklasse 14/15 wurde Alexander Engel im Board Race Zweiter und Niklas Badorrek Dritter. Die laut Stephan „überragende Athletin“ in der offenen Altersklasse war Carla Strübing, die mit zwei Goldmedaillen sowie einmal „Bronze“ auch die Gesamtwertung gewann. Gesamt-Zweite wurde Svenja Blohm, die neben dem dritten Rang im Board Race noch weitere Top-Platzierungen erreichte. Bei den Herren zeigte Matthias Krause einen gewohnt starken Wettkampf und wurde aufgrund zweier Podestplätze sowie einem vierten Rang in der Gesamtwertung Zweiter. Höhepunkt des Wettkampfes war aber der Oceanwoman, gilt er doch im Rettungssport als Königsdisziplin. In diesem „Rettungstriathlon“ gingen die ersten fünf Plätze an Sportlerinnen aus der Region Uetersen, und zwar in der Reihenfolge Carla Strübing, Katharina Stephan, Katharina Schankin, Stefanie Schoder und Svenja Blohm. Weitere Erfolge fuhren die Uetersener/innen in den Staffeln ein.

Eine Woche später fuhren fünf Sportler aus der Rosenstadt zur „DLRG-Trophy“ nach Stralsund. Dort zeigte Blohm mit den Plätzen sechs und neun einmal mehr, dass sie zu den besten Freigewässerathletinnen Deutschlands gehört. „Zudem schaffte es Birte Gülk in das Finale beim Beach Flags und erreichte hier einen guten 15. Platz“, berichtete Stephan. Im Board Race belegten die Brüder Christian und Frederik Tügel den neunten Platz.

Am ersten Juli-Wochenende startete Strübing für das „Team Schleswig-Holstein“ beim „Junioren-Rettungspokal“. Hier bewies die 17-Jährige einmal mehr ihre Stärke im Freigewässer und zeigte, dass sie zu den größten Nachwuchshoffnungen Deutschlands gehört. Dritte im Board Race, Fünfte im Ski Race und Sechste im Oceanwoman waren ihre besten Platzierungen. „Strübing war in der Gesamtwertung zudem die beste Sportlerin aus Schleswig-Holstein“, lobte Stephan. Dies hatte zur Folge, dass Strübing von der Bundestrainerin für den „DLRG-Cup“ in die Junioren-Nationalmannschaft berufen wurde.

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