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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 14:17 Uhr

Gute Zusammenarbeit mit der WEP

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Erweiterung des Businessparks Sozialdemokraten mit dem Bundestagsabgeordneten Rossmann bei WEP-Geschäftsführer

Die Tornescher Politiker haben mit dem Beschluss zur 49. Änderung des Flächennutzungsplans „Erweiterung Businesspark Tornesch“ den Startschuss für die Entwicklung eines 57 Hektar großen neuen Gewerbegebietes in Tornesch-Oha gegeben. „Wir begrüßen diesen Schritt. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist ungebrochen. Im Bussinespark mit seinen 34 Hektar gibt es nur noch Restgrundstücke. Wir haben aber Anfragen für große Grundstücke, meist Logistikunternehmen, die die Nähe zur Autobahn schätzen“, machte WEP-Geschäftsführer Harald Schroers in einem Gespräch mit den Tornescher Sozialdemokraten Manfred Mörker, Manfred Fäcke und Peter Daniel sowie dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann deutlich.

Nicht als Konkurrenz zu Gewerbegebieten in Elmshorn, sondern als Ergänzung und Gesamtentwicklung an der A23 sei die Erweiterung zu sehen, betonte der Bundestagsabgeordnete, der wie WEP-Geschäftsführer Schoers und die Tornescher Sozialdemokraten eine reibungslose und zügige Planung erhofft. Zehn Jahre Vorplanung hatte das im Laufe der vergangenen 20 Jahre mit 600 Arbeitsplätzen besiedelte Gewerbegebiet Businesspark gebraucht. „Es wäre schön, wenn die Planung für die Erweiterung schneller geht und in fünf Jahren Vermarktung und Ansiedlung beginnen könnten“, hofft Schroers.


Neugestaltung der A23-Auffahrten


In diesem Zusammenhang sieht Rossmann den sechsspurigen Ausbau der A23 und vor allem eine Neugestaltung der A23-Auf- und Abfahrten als unerlässlich. Der SPD-Bundestagsabgeordnete unterstützt den von den Tornescher Sozialdemokraten eingebrachten und im März im Bauausschuss beschlossenen Antrag zur Verlegung der Autobahnauffahrt Richtung Hamburg. „Es muss eine neue Qualität des Autobahnanschlusses mit vier Auffahrten erreicht werden“, so Rossmann. Er machte gegenüber Schroers deutlich, dass auch aus der Wirtschaft heraus diese Forderung unterstützt werden sollte.

Das Thema Breitbandversorgung für schnelles Internet hofft Schroers für das neue Gewerbegebiet gelöst, doch er fordert mehr Transparenz im Glasfasermarkt und entsprechende Richtlinien. Denn für Firmen sei es schwierig, Ansprechpartner und Preisvergleiche bei Anschlusskosten zu erhalten.


E-Bus ist vorstellbar


Für die Tornescher Sozialdemokraten ist klar, dass die Entwicklung des neuen Gewerbegebiets nur im Schulterschluss erfolgen kann. „Tornesch bekommt eine neue Verwaltungsspitze. Wir müssen uns auf das Knowhow der Experten verlassen. Die Zusammenarbeit mit der WEP funktionierte bislang bestens“, sagte SPD-Ratsherr Fäcke. Er befürchtet jedoch durch die Gründung der WEP-Kommunalholding den Wegfall schneller Entscheidungen. Am Herzen liegt der SPD auch die Busanbindung in das Gewerbegebiet. Mit 150  000 Euro finanziert die Stadt eine Linie vom Bahnhof über das Gewerbegebiet am Lindenweg bis Oha. „Für junge und geringer verdienende Arbeitnehmer sowie Auszubildende ist der Bus wichtig. Wir beobachten weiter die Auslastung, die derzeit allerdings in den Mittagsstunden gering ist“, so Fäcke. Als langfristige Lösung könnte sich die SPD einen kleineren Bus oder einen E-Bus vorstellen.

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erstellt am 24.Jul.2017 | 16:05 Uhr

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