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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 11:32 Uhr

Wahlprogramm : „Gute Mischung“ bei der CDU

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Moorreger CDU klotzt traditionell vor einem Urnengang. Mit einer 36-seitigen Hochglanzbroschüre geht die Partei in den Kommunalwahlkampf. Den Kandidaten bis Listenplatz zwölf ist dabei jeweils eine Seite gewidmet. Derzeit engagieren sich elf Christdemokraten in der Gemeindevertretung.

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2013 | 21:18 Uhr

Als „eine gute Mischung jüngerer und älterer Mitglieder mit unterschiedlichen Berufen“ werden die Bewerber charakterisiert. „Einen guten Querschnitt unserer Bevölkerung“ stellen die Kandidaten dar.

Die Christdemokraten bezeichnen die Gemeinde als „schuldenfrei“. Ihre Finanzpolitik der vergangenen Jahre wollen die Konservativen fortsetzen. Die freiwilligen Leistungen der Gemeinde sollen aufrecht erhalten werden. Die Steuern und Gebühren der Kommune wollen sie möglichst niedrig halten.

Neben der Finanz- ist die Familienpolitik die zweite wichtige Säule des Wahlprogramms. Die Moorreger CDU verweist auf die drei Kindergärten mit ihren acht Betreuungsgruppen im Dorf. Tagesmütter werden als ideale Ergänzung zu den Kitas bezeichnet. Der bisherige Widerstand gegen offene Ganztagsschulen wird mit dem Wahlprogramm aufgegeben. Sowohl das Angebot der Grundschule als auch des Schulzentrums soll so erweitert werden.

Nach dem Willen der Union soll Moorrege weiter wachsen. Es wird auf die Ausweisung der „Schafweide“ mit einem Supermarkt und 60 Grundstücken verwiesen. In der kommenden Wahlperiode sollen weitere Baugebiete folgen. Die Existenz der Kindergärten und Schulen soll so gesichert werden. Außerdem möchte man neue Gewerbegrundstücke ausweisen. Arbeitsplätze sollen so vor Ort gehalten oder geschaffen werden. Zudem will die CDU, dass es an der Pinneberger Chaussee eine Anlage fürs Betreutes Wohnen gibt. Die Dana mit Sitz in Hannover ist als Verhandlungspartner ausgeguckt worden. Ferner möchten die Schwarzen nach Möglichkeit eine Arztpraxis für die Moorreger einrichten.

In jeden Haushalt soll ein Breitbandanschluss gelegt werden. Und die Moorreger Mehrheitsfraktion will das Heimatmuseum mit Leben füllen. Am Anfang der zu Ende gehenden Wahlperiode hatte die CDU die Einrichtung auf den Weg gebracht.

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