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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 17:14 Uhr

Marseille-Kaserne : Gute Chancen für Sporthalle

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ernst Dieter Rossmann will sich für den Bau einer neuen Sporthalle auf dem Gelände der Unteroffizierschule der Luftwaffe stark machen. Das kündigte der SPD-Bundestagsabgeordnete nach einem Treffen mit Kommandeur Markus Kurczyk an. Die Chancen für die neuerliche Investition stehen allerdings ohnehin gut.

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2015 | 21:31 Uhr

Ende des letzten Jahres war die alte und zuletzt nicht mehr genutzte Turnhalle auf dem Gelände der Marseille-Kaserne wegen akuter Einsturzgefahr abgerissen worden. Damit war auch das im gleichen Gebäude untergebrachte Truppen-Kino Geschichte, in dem schon 1992 der letzte Film lief. Der Abriss stieß auf große Resonanz im Internet, wurde auf entsprechenden Plattformen überwiegend mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen.

Zwar steht ein Ersatz für das Kino nicht auf der bundespolitischen Agenda, wohl aber der Bau einer neuen Sporthalle. Und das nicht erst seit dem Abriss! „Die Unteroffizierschule präsentiert sich als ein rundum modernes Bildungszentrum“, sagte der sozialdemokratische Abgeordnete Rossmann, der bei seinem Antrittsbesuch in der Kaserne von Appens SPD-Fraktionschef Walter Lorenzen begleitet wurde. Vor diesem Hintergrund müsse es für den Bau gute Aussichten geben. Das gelte auch für weitere Sanierungsmaßnahmen in anderen Bereichen der Schule. Gebaut wird in der Marseille-Kaserne seit Unterbringung der Unteroffizierschule Ende der 80er Jahre. In einem Zeitraum bis heute dürften rund 100 Millionen Euro in entsprechende Maßnahmen geflossen sein. Zuletzt investierte der Bund 20 Millionen Euro in den Bau moderner Unterkünfte und die Ausstattung mit elektronischen Lehrmitteln. Rossmann bezeichnete diese Investitionen als den richtigen Weg, um die Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber zu steigern. Appen sei ein gutes Beispiel, dass das gelingen könne, so der Elmshorner Bundestagsabgeordnete, der versprach, einen Beitrag zu leisten, um den noch fehlenden Bau einer Sporthalle zu beschleunigen.

„Das ist auch deshalb so wichtig, weil die Schule mit über 750 Lehrgangsteilnehmern kalkuliert“, sagte er. Mit einer Antwort auf seine Anfrage rechnet Rossmann möglicherweise schon in dieser Woche. „Wenn die Sache zügig betrieben wird, könnten wir uns schon für 2016 Hoffnung auf den Spatenstich machen.“ Rossmann und Oberst Markus Kurczyk vereinbarten weitere Treffen.

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