Kommunalwahl 2013 : Gute aufgestellt und optimistisch

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Die Christdemokraten haben ihre Direktkandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai gewählt. 14 Wahlkreise galt es dabei zu besetzen. Ziel sei die absolute Mehrheit im Rat, so Stadtverbandschef Andreas Faust nach gelungenem Procedere. Die CDU ist optimistisch, dieses Ziel verwirklichen zu können, also künftig wieder den Bürgervorsteher, den Ersten Stadtrat und den Vorsitzenden des Hauptausschusses zu stellen. Die drei Ämter liegen derzeit in SPD-Hand.

shz.de von
13. Februar 2013, 18:43 Uhr

Die CDU ist jünger geworden. Junge Leute finden sich mehrfach auf der Liste, aber nur zwei Frauen. Mehr hätten sich nicht bereiterklärt, so Faust, nachdem Lienhard Steppuhn, Fausts Vorgänger im Amt des Stadtverbandsvorsitzenden, dieses Thema im „Uetersener Hof“ angesprochen hatte. Auf seinen Wunsch hin wurde jedoch darüber abgestimmt, ob Kandidatin Ariane Labahn-Seidel vom Listenplatz elf auf den Listenplatz sechs vorrücken soll. Die Mehrheit war dafür, sodass die Uetersenerin nun mit ziemlicher Sicherheit in die nächsten Ratsversammlung einzieht.P> Spitzenkandidat ist Fraktionsvorsitzender Andreas Stief. Andreas Faust, Adolf Bergmann, Olaf Seifert. Matthias Nowatzki, Michael Reibe, Jens Dieck, Thorben Langhinrich, Helmut Schwalm, Björn Schreiber, Klaus Lübbert, Lienhard Steppuhn und Bernd Pyssa schließen sich an.

Sie alle kandidieren direkt. Die weiteren Listenplätze belegen Kai Feuerschütz, Volker Hühn, Winfried Beiren und Rita Seestädt.

Nach der Wahl der Kandidaten wurde über die Besetzung der einzelnen Wahlkreise abgestimmt. Ferner wurde mit Thorben Langhinrichs einer der beiden Uetersener Kreistagskandidaten benannt. Zudem in Uetersen für die CDU kandidieren wird der Moorreger Dr. Veit Ghiladi. Und das hat seinen guten Grund: Nicht nur in Uetersen wurde die Anzahl der Wahlkreise von 15 auf 14 verringert. Auch auf Kreisebene wurde zusammengefasst.

Ghiladis Uetersener Wahlkreis erstreckt sich daher nun auch auf die Gemeinde Moorrege. Die Kandidaten sind beisammen, und das Wahlprogramm könne sich sehen lassen, so Faust. Unter anderem setzt sich die CDU für eine weitere Konsolidierung des Haushalts ein, auf eine stärkere Einbindung der Bürger in den Entscheidungsprozess und für den Erhalt des Bildungsstandortes.

Die Stärkung der Familie ist ein weiterer zentraler Punkt des Wahlprogramms der CDU. Der zügige Ausbau der K22, eine weiterhin gute Anbindung an das Umland über den Öffentlichen Personennahverkehr und die Stärkung der eigenen Stadtwerke genießen ferner Bedeutung im Wahlprogramm.

Schließlich verweisen die Christdemokraten auf den laufenden Fusionsprüfungsprozess mit der Stadt Tornesch. Nach Vorlage des Gutachtens (im März) soll eine Aussage zur Fusion erfolgen.

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