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Sommerfest im AWO-Zentrum : Gut behütet nicht nur beim Feiern

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wenn im AWO-Wohn- und Servicezentrum Sommerfest gefeiert wird, dann geht es immer fröhlich zu und bleiben die Bewohnerinnen und Bewohner nicht unter sich. Auch diesmal waren Verwandte, Freunde und ehrenamtliche Helfer der Einladung zum Beisammensein erfolgt. Gefeiert wurde wie gewohnt im Innenhof der Einrichtung. Bei bestem Wetter saßen die Seniorinnen und Senioren der AWO-Wohnpflege, die Bewohner des Wohnens mit AWO-Service und ihre Gäste unter mit Lampions geschmückten Pavillons und an sommerlich dekorierten Tischen zusammen.

Die AWO-Mitarbeiter hatten sich wie gewohnt viel Mühe gegeben, einen bunten Nachmittag mit Überraschungen zu gestalten. Und zu den Überraschungen gehörten Livemusik zum Tanzen, eine große Tombola, Gesang der Liedertafel Groß Nordende und flotte Melodien, gespielt vom Spielmannszug des TuS Esingen. Die Küchencrew des AWO-Zentrums hatte unter anderem Würstchen, Fingerfood mit Räucherfisch, Pommes und Minihamburger sowie das Kultgetränk „Hugo“, allerdings ohne Alkohol, vorbereitet.

Das Motto des Nachmittags lautete „Gut behütet in Tornesch“. Zu sehen war die Hüte-Ausstellung von Kieler AWO-Kolleginnen und Kollegen. Und natürlich hatten die Tornescher AWO-Mitarbeiter und die AWO-Bewohner auch selbst in den Kleiderschrank gegriffen und waren mit unterschiedlichsten Kopfbedeckungen zum Fest erschienen. Darunter auch selbst kreierte und äußerst phantasievolle Hüte und Mützen.

Wie beispielsweise die Hüte von Jutta und Ludwig Hunkel vom Wohnen mit AWO-Service. Jutta Hunkel (84) hatte ihren Strohhut mit Federn, Kunstblumen, einem Fächer und Strassband von ausrangierten Schuhen als wahren Hingucker gestaltet.

Breits im vergangenen Jahr war die Seniorin sehr kreativ, als es galt, Rollatoren zu schmücken. Während Jutta Hunkel ihren Hut zur Freude der Festteilnehmer den ganzen Nachmittag über trug, hatte ihr Mann Ludwig (83) seinen Hut an den zwölfjährigen Timon Böge verschenkt. Der Schüler hilft oft bei AWO-Festen ehrenamtlich mit und war begeistert von dem mit Spielkarten und Würfeln verzierten Zylinder des Seniors.

Das Motto des Nachmittages hatte aber auch noch eine andere Bedeutung. Etliche Seniorinnen und Senioren hatten sich mit Hüten der Ausstellung fotografieren lassen. Angehörige, die Interesse an dem Foto hatten, waren gebeten worden als „Bezahlung“ Zeit zu spenden.

In einer aufgestellten „Zeitspendebox“ wurde gesammelt, für wie viel Zeit und welche Aufgaben sich die Angehörigen entschieden hatten. Die Einlösung erfolgt im Rahmen der Aktion „Gute Pflege braucht Zeit“ mit den Bewohnern des AWO-Zentrums.

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erstellt am 19.Aug.2013 | 17:40 Uhr

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