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Gemeinschaftsprojekt : Grundsteinlegung der neuen Kita

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Grundstein für den neuen Kindergarten ist gelegt. Den Bürgermeistern Uwe Schölermann und Rolf Herrmann (beide CDU) war es vorbehalten, die Schatulle mit Heimatzeitungen, Münzen, den Architektenplänen, einem Gemeindebrief sowie Kinderzeichnungen zu versenken. Die Einrichtung neben der Haseldorfer Grundschule soll die beiden Kitas in Haselau sowie im Gemeindehaus der St. Gabrielkirche ersetzen.

Quasi nebenbei verkündete Herrmann in seiner Rede eine wichtige Information zur Finanzierung. Die Politiker hatten sich für das Projekt eine Höchstsumme von 1,6 Millionen Euro gesetzt. Der Haselauer Bürgermeister konnte berichten, dass das Ergebnis der Ausschreibung bei 1,524 Millionen Euro liegt. Damit haben sich Befürchtungen nicht bewahrheitet, dass die beiden Gemeinden mit der anvisierten Summe nicht auskommen könnten.

167000 Euro schießt der Bund zu, 173000 Euro kommen vom Kreis Pinneberg. Den Rest teilen sich Haseldorf und Haselau im Verhältnis 60 zu 40. Da mit dem Kindergarten zwei Einrichtungen ersetzt werden, gibt es weniger Zuschüsse, als bei der Neuschaffung einer Kita, berichtete Herrmann.

Etwa 100 Kinder sollen in dem Neubau betreut werden. Leiterin wird Angela Dücker, die derzeit an der Spitze des Haselauer Hortes steht. Zwei Krippen-, drei Elementar- und eine kindergartenähnliche Gruppe sollen angeboten werden. Der Wunsch aller Beteiligten ist es, dass die Kinder in dem neuen Zuhause ihre Weihnachtsfeier abhalten können. Die Trägerschaft legen die beiden politischen Gemeinden in die Hände der St. Gabrielkirche Haseldorf-Hetlingen. Die evangelisch-lutherische Gemeinde ist bereits Träger der Horte in Haseldorf und Haselau.

Herrmann blickte noch einmal zurück auf die langen Diskussionen, die bis zur Entscheidung pro Kindergarten geführt hatten. „Wenn man den Neubau jetzt sieht, muss man sagen, dass es eine richtige Entscheidung war“, so der Christdemokrat. Die pädagogische Arbeit könnte in der neuen Kita sehr viel effektiver geleistet werden. Sein Haseldorfer Kollege würdigte die Arbeit der Beteiligten. „Dank an alle für Ihre Unterstützung“, sagte Schölermann.

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erstellt am 15.Jun.2012 | 21:35 Uhr

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