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Verabschiedung : Grundsolider Moorreger Haushalt

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ihre Rolle als Haushaltsprimus der Region Marsch und Geest kann die Gemeinde Moorrege mit dem Zahlenwerk für 2014 klar verteidigen. Einstimmig ist der Etat in der Gemeindevertretersitzung verabschiedet worden.

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2013 | 21:53 Uhr

Die wichtigsten Zahlen stellte der Finanzausschussvorsitzende Uwe Mahnke (SPD) vor. 6,025 Millionen Euro möchten die Gemeinderäte im kommenden Jahr ausgeben. Dies ist mehr als in der Vergangenheit mit 6,005 Millionen Euro (2013) und 5,904 Millionen Euro (2012).

Die Gemeinde profitiert von hohen Einnahmen aus der Gewerbe- (1,4 Millionen Euro) und Einkommenssteuer (1,979 Millionen Euro). Die letztere steigt seit Jahren in Moorrege deutlich. Die hohe Zahl von Eigenheimbesitzern spült 400000 Euro der GrundsteuerB in die Gemeindekasse. Eine deutliche Steigerung auf 351000 Euro ist bei der Schlüsselzuweisung festzustellen, die vom Land gewährt wird.

Auf der Ausgabenseite muss Moorrege deutlich mehr für die Leistungen des Kreises zahlen. Waren es 2013 221000 Euro, so sind es zukünftig 351000 Euro.

Bei den Investitionen hält man sich 2014 zurück. Hauptposten sind neue Einsatzkleidung für die Feuerwehr (50000 Euro), die Sanierung von Spurbahnen (50000 Euro) und die Herrichtung des Parkplatzes an der Grundschule (30000 Euro).

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Georg Plettenberg zitiert gern den Bericht der Moorreger Kämmerei, um die positiven Seiten des Haushaltes herauszustreichen. Die Haushaltslage sei auf die seit Jahren praktizierte solide Ausgabenpolitik zurückzuführen. Es gebe „zahlreiche freiwillige Leistungen” und Einnahmen oder Mehrausgaben könnten kompensiert werden, ohne die finanzielle Leistungsfähigkeit wesentlich einzuschränken. Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU) strich heraus, dass die gemeindlichen Steuern seit 2005 unverändert sind.

Der „Optimismus der Vorjahre hält an”, diagnostizierte Mahnke, nun in der Funktion des SPD-Fraktionsvorsitzenden. Er verwies auf den Verzicht auf die Konzessionsabgabe, der einst von den Christdemokraten als Moorreger Errungenschaft präsentiert worden war. Im schweren Haushaltsjahr 2005 wurde dies allerdings gekippt. In den vergangenen neun Jahren seien so insgesamt 1,215 Millionen Euro eingenommen worden. „Das zeigt, woher unser ,Sparstrumpf’ in erster Linie stammt”, sagte er mit dem Blick auf die allgemeinen Rücklagen in Höhe von 841000 Euro.

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