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Miniphänomenta : Grundschüler werden zu Forschern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In den vergangenen 14 Tagen haben die Mädchen und Jungen der Heidgrabener Grundschule immer wieder in den Pausen an den verschiedenen Experimentierstationen der Miniphänomenta Platz genommen, um „kleinen Wundern“ der Naturwissenschaft auf die Spur zu kommen. Bevor die von der Universität Flensburg für Grundschulkinder entwickelten Experimentierstationen nun zu einer anderen Schule „weiterreisen“, hatten die Kinder und das Kollegium der Heidgrabener Schule Eltern und Großeltern zu einem Experimentiernachmittag eingeladen.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 21:13 Uhr

In den Fluren herrschte an allen Stationen reges Treiben, gemeinsam wurden Kugeln gerollt, Töne erzeugt, Luftballons „geheimnisvoll“ über einem Rohr balanciert und Antworten auf die Fragen „Warum? Wieso? Weshalb?“ gesucht und gefunden. Einige dieser Experimentierstationen werden die Grundschüler bald wieder, und das dauerhaft, an der Schule haben. Denn dem Aufruf, als Sponsor zu ermöglichen, dass Stationen nachgebaut werden können, waren zahlreiche Eltern und auch Firmen gefolgt. „Die Heidgrabener Unternehmen Luttkau, Rockel und Alarm Tec sowie die Haspa stellen eine erhebliche Summe zur Verfügung“, so Schulleiterin Ingeborg Liebich.

Auch Eltern trugen sich in die Sponsorenliste ein beziehungsweise erklärten sich bereit, den Bau von Stationen zu übernehmen oder beim Bau mitzuhelfen. „Wir freuen uns über so viel Engagement“, macht auch Lehrerin Yella Schulz deutlich. Sie hatte eine Miniphänomenta-Fortbildung besucht, Experimentierstationen an die Schule geholt und ihre Kolleginnen eingewiesen. Noch in diesem Schulhalbjahr sollen Stationen, die den Kindern am meisten Experimentierfreude bereitet haben, nachgebaut werden. Auch die „Großen“ aus dem Kindergarten waren einmal zum Experimentieren eingeladen worden.

Viele Eltern nutzten den Experimentiernachmittag, um sich auch den Raum der Spiel- und Spaßgruppe des offenen Ganztags anzusehen, dort mit ihren Kindern zu spielen oder mit Koordinatorin Susanne Ziemer ins Gespräch zu kommen. Auch die mit dem Raum verbundene Bücherei hatte extra von 16 bis 18 Uhr geöffnet, um die Verzahnung mit dem offenen Ganztag deutlich zu machen.

Mitglieder des Schulvereins hatten im Raum der ehemaligen Betreuungsklasse, in dem nun die Versorgung mit Mittagessen im offenen Ganztag erfolgt, eine gut besuchte Cafeteria eingerichtet.

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