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IG Südtangente : Grünkohlessen und K22-Gespräche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit 30 Jahren setzen sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft Südtangente dafür ein, dass es keine K22 mitten durch ihren Ort gibt. Sie sind nicht grundsätzlich gegen die K22, sondern fordern eine K22 als weiträumige Umgehungsstraße um den Ortsteil Esingen.

shz.de von
erstellt am 04.Mär.2012 | 20:32 Uhr

Diese Forderung unterstrichen sie erneut im Rahmen ihres traditionellen Grünkohlessens im Heimathaus. 60 Mitglieder und am Thema Verkehrssituation in Tornesch Interessierte waren der Einladung gefolgt. Zum Grünkohl „servierten“ Jürgen Körner und Michael Krüger, die beiden Sprecher der Interessengemeinschaft, einen Videofilm, der die täglichen Staus an der Kreuzung Friedrichstraße und auf der Ahrenloher Straße sowie die beengte Verkehrssituation an der Denkmalstraße verdeutlicht.

An der Kreuzung Friedrichstraße aus Richtung Esingen und in Richtung Esingen sind täglich 10950 Fahrzeuge unterwegs. „Mit der K22 sollen es, so sagt es das Schubert-Gutachten für Tornesch Am See aus, in der Modellrechnung für 2025 dann 11250 Fahrzeuge sein. Wer kann da eine K22-Entlastung für das Ortszentrum erkennen?“, so Michael Krüger. Doch nicht allein die Verkehrszahlen würden für Stau sorgen, so Michael Krüger. Auch die Ampelschaltungen würden Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer einkalkulieren. Denn laut Schubert-Gutachten sei die Zielvorgabe für die Ampelanlagen an Tornescher Knotenpunkten die Qualitätsstufe D und die beinhalte, dass ein „ständiger Reststau“ vorhanden sei. „Es ist ein Unding, dass so etwas angestrebt wird“, empört sich Michael Krüger. Was die K22 betrifft, so gehen er und Jürgen Körner davon aus, dass in diesem Jahr die Baugenehmigung vorliegen wird. „Wir werden dann entsprechend reagieren. Erst einmal ist davon auszugehen, dass der Kreis kein Geld für den Bau hat“, betonen sie.

Kritik üben die beiden IG-Sprecher am Verhalten der Tornescher CDU. „Die CDU hatte auch eine K22-Südumgehung präferiert, sich aber davon verabschiedet. Wo bleibt das verlässliche Handeln der Politik?“. Von politischer Seite war nur FDP-Bauausschuss-Mitglied Karlheinz Böhmke zu dem IG-Treffen gekommen.

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