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Gemeinsame Veranstaltung : Grünkohl mit Gesprächen verbindet

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nicht jeder für sich, sondern gemeinsam für die Region lautet die Devise der CDU-Ortsverbände Tornesch, Uetersen und Heidgraben. Den Auftakt für das gemeinsame Wirken über die jeweiligen Ortsgrenzen hinaus bildete die Gründung eines Arbeitskreises K22, dem sich auch die CDU Neuendeich angeschlossen hat, und ein Sonntags-Grünkohlessen, bei dem die Geselligkeit im Mittelpunkt stand.

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2014 | 21:32 Uhr

Mehr als 60 Teilnehmer wurden von den drei CDU-Ortsvorsitzenden Reinhard Nürnberg (Tornesch), Andreas Faust (Uetersen) und Egbert Hagen (Heidgraben) im Uetersener „Restaurant von Stamm“ begrüßt. „Erstmalig tragen wir das CDU-Grünkohlessen in dieser Form aus. Ich denke nicht, dass es eine einmalige Veranstaltung bleiben wird“, so Reinhard Nürnberg. Sein Parteifreund aus Uetersen Andreas Faust sprach von einer „Signalwirkung“ für die Region und auch der Heidgrabener CDU-Vorsitzende Egbert Hagen begrüßte den neuen Weg der Christdemokraten, sich gemeinsam zu engagieren und gemeinsam aufzutreten.

Diese Zielsetzung findet auch bei dem Vorsitzenden der Kreis CDU, dem Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren Ole Schröder Anerkennung. Er dankte für die Einladung und betonte: „Die Grünkohlzeit, das sind die Wochen, in denen das Jahr noch jung ist und wir gut gestärkt die vor uns liegenden Herausforderungen in den Blick nehmen können.“

Als eine der wichtigsten Herausforderungen für das Hamburger Umland nannte er die Infrastruktur. „Wie wichtig eine funktionierende Infrastruktur ist, zeigt auch die Lage hier vor Ort. Wer in Stoßzeiten von Uetersen über Tornesch in Richtung Ahrenlohe fahren will, muss Geduld mitbringen. Und deswegen ist es genau richtig, dass die CDU-Ortsverbände Uetersen, Tornesch und Heidgraben Initiative zeigen und mit der neuen Arbeitsgruppe ,K22-Jetzt’ Druck machen wollen.“ Vor dem Hintergrund der geplanten Bauarbeiten auf der A7 wäre auch der Halt von Regionalexpresszügen in Tornesch von Vorteil, so Ole Schröder. Er kritisierte, dass die schleswig-holsteinische Regierung bei Infrastrukturplanungen wie der A20 nicht „in die Gänge komme“. Es könne nicht angehen, dass im Bund zusätzliche Mittel für die Infrastruktur beschlossen werden und sie unter der Albig-Regierung in Schleswig-Holstein nicht verbaut werden könnten, da in Kiel nicht die nötigen Planstellen besetzt seien. „Auch beim kommunalen Finanzausgleich müssen wir der Landesregierung auf die Finger schauen. Es kann nicht sein, dass der Bund die Kommunen entlasten möchte und Herr Albig die zusätzlichen Mittel einfach abgreift, um den Haushalt des Landes und der bankrotten kreisfreien Städte zu sanieren“, so Ole Schröder.

Er gab den anwesenden Christdemokraten auf den Weg: „Ihr seid drei starke Ortsverbände und werdet durch die gemeinsamen Aktivitäten noch stärker werden. Wir Christdemokraten haben den Anspruch, zu gestalten und etwas zu bewegen.“

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